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en.interfax.com.ua.cnn.com+1.bbc.co.uk.Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, die Ukraine sei bereit, den Krieg mit Russland entlang der aktuellen Frontlinie einzufrieren und auf Diplomatie zu setzen, und nannte dies "einen realen Weg, diesen Krieg zu beenden". Er äußerte sich in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview mit Fox News , berichtete Interfax-Ukraine. Er sagte, ein Waffenstillstand sei das Minimum, das Russland akzeptieren müsse. Danach, so Selenskyj, werde Kiew Präsident Donald Trump und europäische Partner um Sicherheitsgarantien bitten.aa.com.tr
Das Interview wurde ausgestrahlt, während der US-Sondergesandte Steve Witkoff den russischen Präsidenten Wladimir Putin in St. Petersburg traf, einen Tag nach Gesprächen mit Selenskyj in Oslo. Dieser Zeitpunkt rückt Kiews Position gegenüber Washington und Moskau in den Fokus, während die jüngste Runde der Friedensdiplomatie noch läuft.
Auf die Frage, ob die Ukraine ein Friedensabkommen akzeptieren würde, das die Situation so einfriert, wie sie ist, wobei Kiew die Kontrolle über 75 Prozent oder mehr seines Territoriums behält, antwortete Selenskyj laut der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu: "Ja. Im Moment müssen wir einfrieren." Er betonte, das Wichtigste sei Frieden, "und zwar ein Frieden, der durch Sicherheit gestützt wird", berichtete Interfax-Ukraine.aa.com.tr+2
Er wurde auch gefragt, ob die Ukraine den Donbass aufgeben würde, um den Krieg zu beenden. Er lehnte diese Idee ab und argumentierte, dass Russland auf dem Schlachtfeld nicht gewinne. "Im Jahr 2026 hatten sie keinen Erfolg", sagte er laut Anadolu. Selenskyj räumte ein, dass die Ukrainer kriegsmüde seien, sagte aber, das Land könne sein Land nicht einfach aufgeben. Er schlug vor, dass erste Schritte zur Verringerung der Kämpfe Waffenstillstände in den Bereichen Ernährungssicherheit, Schifffahrt und Energieinfrastruktur umfassen könnten. Ein Einfrieren entlang der aktuellen Positionen würde nicht bedeuten, besetztes Gebiet rechtlich als russisch anzuerkennen, merkte UA.News an.ua.news+1
Am Dienstag traf Selenskyj in Oslo mit Witkoff sowie dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre zusammen. Jared Kushner nahm per Videoschalte teil, berichtete Euronews. Ein US-Beamter sagte gegenüber CNN, beide Seiten hätten "bedeutende Fortschritte" erzielt. Die Gespräche behandelten langfristige Sicherheitsgarantien für die Ukraine und einen Wirtschaftsplan für die Nachkriegszeit. Selenskyj sagte, die Diskussionen in Oslo hätten den NATO-Artikel 5 und "verschiedene Arten von Sicherheitsgarantien" berührt, die Witkoff an die Russen weitergeben würde, berichtete CNBC.cnbc.com+2
In St. Petersburg sagte Witkoff am Mittwoch zu Putin, er hoffe, das Treffen könne "ein weiterer Schritt nach vorn im Friedensprozess" sein, und kündigte an, dass Russland den inhaftierten Amerikaner Stephen Hubbard freilassen werde, berichtete CNN.cnn.com
Die Diplomatie findet statt, während die Beziehungen zwischen Kiew und Washington angespannt sind. Die Ukraine hat sich über verzögerte Lieferungen von Patriot-Raketen und Einschränkungen beim Austausch von Geheimdienstinformationen beschwert, berichtete Reuters. Selenskyj sagte diese Woche, dass die US-Frühwarnaufklärung "jetzt funktioniert", berichtete die BBC.reuters.com+1
Moskau zeigte sich weniger hoffnungsvoll. Der russische Außenminister Sergei Lawrow sagte, Russland werde Witkoff zuhören, schloss aber "jegliche politischen Zugeständnisse" aus, so die BBC. "Viel hängt davon ab, ob die amerikanische Seite heute etwas Neues von Russland hört – über Frieden, statt über die Fortsetzung des Krieges", sagte Selenskyj am Mittwoch, berichtete CNN.bbc.co.uk+1