Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

reuters.tradingview+1.morningstar+1.Schneider Electric gab am Montag bekannt, dass man sich auf den Kauf des US-amerikanischen Softwareherstellers PTC für 205 Dollar pro Aktie in bar geeinigt hat. Das Angebot bewertet das Eigenkapital von PTC mit etwa 22,6 Milliarden Dollar und bestätigt Berichte vom Sonntag, wonach die beiden Unternehmen kurz vor einem Abschluss standen. Der Preis entspricht einem Aufschlag von 42,3 Prozent auf den letzten Schlusskurs von PTC und impliziert einen Unternehmenswert von 23,7 Milliarden Dollar für das in Boston ansässige Unternehmen. Bloomberg bezeichnet dies als die größte Übernahme in der Geschichte von Schneider.reuters+2
Die Financial Times berichtete zuerst am Sonntag, dass sich die Gespräche in der Endphase befänden. Bloomberg folgte mit einem Bericht, dass der Deal mehr als 20 Milliarden Dollar wert sei und bereits am Montagmorgen angekündigt werden könnte. Der Vorstand von PTC hat der Transaktion zugestimmt und wird sie den Aktionären empfehlen. Schneider erwartet den Abschluss der Übernahme bis zum dritten Quartal 2027, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung.tradingview+2
Die Schneider-Aktie fiel am Montag in Paris um mehr als 7 Prozent, wie Investing.com berichtete. Die PTC-Aktie sprang im vorbörslichen Handel um mehr als 34 Prozent nach oben. Analysten von Jefferies erklärten, dass die Sorge, KI könne Softwareunternehmen stören, es Schneider ermöglicht habe, PTC "zu einer Bewertung auf dem Stand eines Jahrzehnts" zu kaufen. Sie fügten hinzu, dass genau diese Sorgen "[Schneider] auch nach dem Deal noch belasten könnten". Die PTC-Aktie war vor der Ankündigung im vergangenen Jahr um etwa 30 Prozent gefallen.bloomberg+3
Schneider erwartet bis zum dritten Jahr jährliche Kosteneinsparungen von 250 Millionen Euro und etwa 800 Millionen Euro an zusätzlichen Einnahmen durch die Zusammenlegung der Geschäfte. Das Unternehmen gibt an, dass der Deal den bereinigten Gewinn pro Aktie im ersten vollen Jahr leicht erhöhen werde. Schneider plant, mit bis zu 6 Milliarden Euro in neuen Aktien und bis zu 17 Milliarden Euro an neuen Schulden zu bezahlen. Ein Überbrückungskredit von Morgan Stanley und Société Générale sichert die Finanzierung ab.investing+2
PTC stellt Software her, die Hersteller nutzen, um Produkte zu entwerfen, technische Daten zu verwalten und Produkte über ihre gesamte Lebensdauer zu verfolgen. Schneider ist vor allem für elektrische Ausrüstung bekannt, die während des KI-Rechenzentrumsbooms stark nachgefragt wurde. Das Unternehmen erklärt, dass PTC Teil seines bestehenden Softwaregeschäfts werden soll, einschließlich AVEVA und Cognite, dem industriellen KI-Unternehmen, dessen Kauf im Juni vereinbart wurde. Im vergangenen Monat einigte sich Schneider zudem auf den Kauf des Herstellers von Smart-Geräten, Shelly Group, für etwa 1,2 Milliarden Euro.reuters+2
Autodesk hatte im Juli 2025 ein Gebot für PTC in Erwägung gezogen, ließ die Idee jedoch fallen, berichtete Bloomberg. Simply Wall St merkte an, dass die Übernahme auch die Aufmerksamkeit der Investoren auf andere Software- und Automatisierungsaktien im Industriebereich gelenkt habe, da der Preis die Art und Weise verändern könnte, wie der Markt Design- und Fabriksoftware bewertet.simplywall+1
Schneider-CEO Olivier Blum sagte, der Deal werde "das branchenweit vollständigste Software- und KI-Kraftzentrum" schaffen. PTC-CEO Neil Barua nannte es "eine unglaubliche Gelegenheit, den Umfang und die Wirkung dessen, was wir unseren Kunden weltweit liefern, zu erhöhen". Schneider wird seine Ergebnisse für das dritte Quartal am 16. Oktober vorlegen.tradingview+1