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yna+1mashable+1youtubeSamsung Electronics und seine größte Gewerkschaft haben am Mittwochabend eine vorläufige Einigung erzielt und damit einen Generalstreik von fast 48.000 Arbeitnehmern ausgesetzt, der am Donnerstag hätte beginnen sollen. Die Einigung kam zustande, nachdem Arbeitsminister Kim Young-hoon persönlich interveniert hatte, um eine letzte Verhandlungsrunde zu vermitteln, nachdem die Gespräche bei der Nationalen Arbeitsbeziehungskommission (NLRC) am selben Tag gescheitert waren.
Das Drama spielte sich in Etappen ab. Die Gespräche bei der NLRC in Sejong brachen am Mittwochmorgen ab, nachdem nächtliche Marathon-Sitzungen die letzte Lücke zwischen den beiden Seiten nicht schließen konnten. Gewerkschaftsführer Choi Seung-ho erklärte, dass der geplante 18-tägige Ausstand wie geplant stattfinden würde.youtube+2
Dann, gegen 16 Uhr, kündigte das Arbeitsministerium an, dass Minister Kim persönlich eine neue Runde direkter Verhandlungen im Arbeitsamt von Gyeonggi vermitteln würde. Die Sitzung, die eher als direkter Verhandlungsprozess denn als formelle NLRC-Schlichtung beschrieben wurde, brachte das hervor, was wochenlange frühere Gespräche nicht geschafft hatten – eine vorläufige Einigung.ajunews+1
Die Gewerkschaft kündigte an, den Streik auszusetzen und die Vereinbarung einer Mitgliederabstimmung zu unterziehen, die vom 22. bis zum 27. Mai läuft. Sollten die Mitglieder die Vereinbarung ablehnen, könnte der Streik immer noch fortgesetzt werden.youtube+1
Der Streit drehte sich um das Bonussystem von Samsung. Die Gewerkschaft forderte, dass 15 % des jährlichen Betriebsgewinns für Leistungsprämien bereitgestellt werden und dass das Unternehmen die bestehende Obergrenze, die Boni auf 50 % des Grundgehalts begrenzt, aufhebt. Das Management leistete Widerstand und verwies auf die zyklische Natur des Halbleitergeschäfts und die möglichen Auswirkungen auf die Rentabilität.youtube+3
Der JPMorgan-Analyst Jay Kwon hatte geschätzt, dass die Erfüllung der vollständigen Forderungen der Gewerkschaft den Betriebsgewinn von Samsung im Jahr 2026 um 7 % bis 12 % schmälern könnte. Der südkoreanische Premierminister Kim Min-seok warnte, dass die direkten wirtschaftlichen Verluste durch einen 18-tägigen Streik 1 Billion Won erreichen könnten, wobei der breitere Schaden für die Lieferkette möglicherweise auf 100 Billionen Won ansteigen könnte.fortune+1
Die Konfrontation stellte die historisch gewerkschaftsfeindliche Unternehmenskultur von Samsung auf die Probe. Die Arbeitnehmer stimmten im März mit 93,1 % für Streikmaßnahmen, und eine von Samsung erwirkte gerichtliche Verfügung erforderte eine Mindestbesetzung, um die Produktionslinien während eines Ausstands zu schützen. Der Streik wäre der größte in der Geschichte von Samsung gewesen und fiel mit einem weltweiten Mangel an Speicherchips zusammen, die in KI-Rechenzentren verwendet werden.youtube+2
Ob die Einigung Bestand hat, hängt nun von der Abstimmung der Basis ab. Der NLRC-Vorsitzende Park Su-keun hatte am Dienstag angemerkt, dass die beiden Seiten ihre Differenzen auf ein einziges verbleibendes Thema reduziert hätten, was darauf hindeutet, dass die endgültige Einigung möglicherweise Zugeständnisse beider Parteien bei der Struktur der Bonusobergrenze erfordert hat.hani+1