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reutersnews.wjct+1reuters+1US-Außenminister Marco Rubio erklärte am Dienstag, dass ein Friedensabkommen zwischen Israel und dem Libanon „unmittelbar erreichbar“ sei, und bezeichnete die Hisbollah als das zentrale Hindernis für eine dauerhafte Einigung zwischen den beiden Nationen.
„Im Großen und Ganzen denke ich, dass ein Friedensabkommen zwischen dem Libanon und Israel unmittelbar erreichbar ist und sein sollte“, sagte Rubio gegenüber Reportern bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. „Das Problem zwischen Israel und dem Libanon ist nicht Israel oder der Libanon, es ist die Hisbollah.“internazionale+1
Rubios Kommentare folgen auf wochenlange, intensive, von den USA vermittelte Diplomatie, die die beiden Länder näher an formelle Verhandlungen gebracht hat als zu irgendeinem Zeitpunkt in den letzten Jahrzehnten. Mitte April empfing Rubio israelische und libanesische Botschafter im Außenministerium zum ersten direkten hochrangigen Austausch zwischen den Nationen seit 1993, was er als „historische Chance“ bezeichnete. Dieses Treffen führte zu einem von Präsident Trump am 15. April angekündigten zehntägigen Waffenstillstand, gefolgt von der Vereinbarung, formelle Friedensverhandlungen aufzunehmen.nytimes+3
In einem Interview mit Fox News Ende April sagte Rubio, dass sowohl die israelische als auch die libanesische Regierung das gleiche Ergebnis wollten. „Israels Problem liegt bei der Hisbollah. Leider befindet sich die Hisbollah im Libanon und führt Angriffe gegen Israel durch“, erklärte er und fügte hinzu, dass beide Seiten sich einig seien, dass die Lösung libanesische Streitkräfte seien, die in der Lage seien, „hinter der Hisbollah herzugehen und sie zu entwaffnen und aufzulösen“.english.aawsat
Die vom Iran unterstützte militante Gruppe hat Bemühungen, ihr die Waffen zu entziehen, konsequent zurückgewiesen. Als die libanesische Regierung im Februar einen Zeitplan von vier Monaten für die zweite Phase eines landesweiten Entwaffnungsplans festlegte, tat die Hisbollah die Initiative als im israelischen Interesse liegend ab. Die Gruppe hat die libanesische Regierung zudem aufgefordert, sich vollständig aus den von den USA vermittelten Gesprächen zurückzuziehen, da sie diese als „nutzlos“ erachtet.aljazeera+1
Das libanesische Militär hat in der ersten Phase eines im September 2025 verabschiedeten fünfstufigen Entwaffnungsprozesses moderate Fortschritte erzielt und erstmals seit 40 Jahren die operative Kontrolle südlich des Litani-Flusses erlangt. Doch der Fortschritt nördlich des Flusses ist angesichts des politischen Widerstands der Hisbollah und der anhaltenden Feindseligkeiten ins Stocken geraten.understandingwar+1
Israel hat darauf bestanden, dass jede dauerhafte Vereinbarung einen konkreten Plan für die vollständige Entwaffnung der Hisbollah enthalten muss, während die libanesische Regierung ein dauerhaftes Abkommen anstrebt, um die israelischen Angriffe zu beenden, die seit der Wiederaufnahme des Krieges am 2. März Hunderte von Todesopfern gefordert haben. Beide Seiten einigten sich im April darauf, die Verhandlungen zu einem einvernehmlich vereinbarten Zeitpunkt und Ort fortzusetzen, wobei Washington als Vermittler fungiert.news.wjct+1
Der libanesische Premierminister Nawaf Salam hat alle militärischen Aktivitäten der Hisbollah verboten und die Gruppe aufgefordert, ihre Waffen an den Staat zu übergeben, doch die Durchsetzung dieses Befehls bleibt die zentrale Herausforderung.wikipedia