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as+1nytimes+1hitc+1Real Madrid hat einen Rekordumsatz von 1,221 Milliarden Euro (1,39 Milliarden Dollar) für die Saison 2025-26 bekannt gegeben. Damit ist der spanische Club die umsatzstärkste Sportorganisation der Geschichte und die erste, die die Schwelle von 1,2 Milliarden Euro überschritten hat.
Der Verein präsentierte die Zahlen am Dienstag bei einer Vorstandssitzung und erklärte, dass der operative Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent gestiegen sei. Die Einnahmen wurden laut einer offiziellen Mitteilung durch Stadionerlöse und Marketingverkäufe getrieben. Das EBITDA erreichte mit 327,3 Millionen Dollar ebenfalls einen Rekordwert.as+2
Mit diesem Ergebnis zieht Real Madrid an den Dallas Cowboys vorbei, die zuvor mit einem geschätzten Umsatz von rund 1,2 Milliarden Dollar in der letzten Saison als das weltweit umsatzstärkste Sport-Franchise galten. Die Stadionerlöse von Real Madrid beliefen sich auf etwa 413 Millionen Dollar, was mehr als einer Verdopplung gegenüber der Zeit vor dem Umbau des Santiago Bernabéu entspricht und einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr gleichkommt. Laut The Athletic lag dieser Wert jedoch 44,4 Millionen Dollar unter dem internen Budget des Clubs.sportsbusinessjournal+3
Noch bemerkenswerter als die Umsatzmeldung ist die anhaltende Profitabilität des Vereins. Real Madrid erzielte einen Gewinn nach Steuern von etwa 30 Millionen Dollar und verlängerte damit seine Serie von aufeinanderfolgenden profitablen Spielzeiten, was im europäischen Fußball eine seltene Leistung darstellt. Die Spielerkosten, die Gehälter und die Abschreibungen auf Transfergebühren umfassen, beliefen sich auf rund 704 Millionen Dollar, ein Wert, der im Vergleich zu den Ausgaben mehrerer Premier-League-Clubs moderat bleibt.hitc+1
Dieser Erfolg steht in krassem Gegensatz zur finanziellen Lage im europäischen Fußball. Der FC Barcelona hat in den letzten fünf Jahren operative Verluste von fast 1,5 Milliarden Dollar angehäuft, während die Premier-League-Clubs im letzten Geschäftsjahr zusammen mehr als 1 Milliarde Dollar verloren haben.yen+1
Real Madrids konsequente Nutzung des Marktes für ablösefreie Spieler und eine maßvolle Lohnpolitik haben dem Verein geholfen, die finanzielle Stabilität zu wahren und gleichzeitig auf dem Platz wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Fehlen harter Gehaltsobergrenzen im europäischen Fußball, anders als in der NBA oder NFL, hat bei rivalisierenden Clubs zu einer Lohnspirale geführt, der Real Madrid jedoch weitgehend widerstanden hat. Der Gesamtumsatz blieb zwar 31 Millionen Dollar hinter dem internen Budget zurück, wobei besser als erwartet ausgefallene TV-Einnahmen die geringeren Stadionerlöse teilweise ausgleichen konnten.sportsbusinessjournal+2