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apnews.france24.apnews.Am Samstag schlug eine Rakete in einem Passagierterminalkomplex am King Khalid International Airport in Riad ein und verletzte zahlreiche Menschen. Die saudischen Behörden stellten den Betrieb ein und evakuierten den Flughafen. Es war der dritte Angriff auf den wichtigsten Flughafen der saudischen Hauptstadt innerhalb einer Woche. Zwei regionale Beamte teilten der Associated Press mit, dass die Rakete den Komplex traf, in dem sich die Terminals 3 und 4 befinden, die für Inlandsflüge genutzt werden. Die saudische Luftfahrtbehörde bezeichnete den Vorfall als einen weiteren "eklatanten" Angriff. Die Behörde erklärte, er habe "zu einer Reihe von Verletzungen geführt, deren genaue Zahl derzeit ermittelt wird." Zudem hieß es, der Betrieb sei "vorübergehend ausgesetzt, bis die Schadensbewertung abgeschlossen und die Sicherheit der Einrichtungen überprüft ist".apnews+1
Der Angriff verdeutlicht, wie weit die vom Iran unterstützten Huthis aus dem Jemen ihren Feldzug in das Königreich hineingetragen haben. Er erfolgt zu einer Zeit, in der Saudi-Arabien einen sich ausweitenden Krieg im Jemen führt und kurz bevor Riad bedeutende internationale Konferenzen ausrichten soll.
Eine diplomatische Quelle teilte AFP mit, dass die Huthis den Flughafen mit "einer Rakete gegen 15:00 Uhr" Ortszeit trafen. "Die Huthis greifen zivile Ziele an. Der Flughafen Riad ist ein ziviles Ziel", sagte die Quelle. Eine Krankenhausquelle berichtete, dass fünf Personen auf der Intensivstation lägen und insgesamt "Dutzende Menschen verletzt" seien. Das Gesundheitsministerium wies Notfallärzte an, sich in Krankenhäusern in der gesamten Hauptstadt einzufinden, um eine "ernste Notfallsituation" zu bewältigen. Ein Zeuge am Inlandsterminal berichtete AFP: "Ich war an Gate 403. Ich sah, wie 401 getroffen wurde, ich sah Verletzte vor meinen Augen. Alle rannten". Ein verletzter Reisender erzählte Reuters, er habe etwas über den Himmel fliegen sehen, bevor ein Teil der Decke in der Nähe eines Abfluggates einstürzte. Reuters berichtete zudem, dass das saudische Frühwarnsystem vor dem Einschlag keinen Alarm auslöste. Die Huthis bekannten sich nicht unmittelbar zu dem Angriff.france24+2
Flightradar24 zeigte, dass alle Flüge nach Riad umgeleitet oder gestrichen wurden. FlightAware zählte mindestens 225 Flugausfälle am Flughafen innerhalb von 24 Stunden. Kuwait Airways, Etihad Airways und Qatar Airways strichen ihre Verbindungen. Die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Deutschland, Kanada und Spanien warnten ihre Bürger davor, sich dem Flughafen zu nähern.al-monitor+2
Die Huthis hatten sich bereits zu früheren Angriffen auf den Flughafen in dieser Woche bekannt. Bei diesen Angriffen wurden vier Menschen getötet, darunter ein Saudia-Pilot, Kapitän Hamoud Ali Alkalthami, und ein geparktes Flugzeug schwer beschädigt. Die Gruppe gibt an, dies sei eine Vergeltung für die saudische Unterstützung der jemenitischen Regierung, die in diesem Monat eine Gegenoffensive gestartet hat, um die Küste am Roten Meer rund um die Bab-el-Mandeb-Straße zurückzuerobern, die die Huthis im September eingenommen hatten.bbc+3
Vor dem Weißen Haus erklärte Präsident Donald Trump, Washington prüfe, ob es sich den saudischen Angriffen auf die Huthis anschließen werde. "Vielleicht. Wir werden es uns ansehen. Wir haben gerade erst von dem jüngsten Angriff erfahren, also werden wir eine Entscheidung treffen. Wir handeln sehr schnell", sagte er.al-monitor+1
Der WPC Energy Congress soll am Sonntag in Riad eröffnet werden, und die Future Investment Initiative folgt später in diesem Monat. Die Organisatoren teilten am Samstag mit, dass die Veranstaltungen wie geplant stattfinden würden.nytimes+1