Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

aa+1trtworldchina+1Pakistan und Katar haben am Montag gemeinsam vorgeschlagen, dass die Vereinigten Staaten und der Iran zu ihren Positionen vor dem 9. Juli zurückkehren sollen. Dies sei ein erster Schritt zur Wiederaufnahme der ins Stocken geratenen Friedensgespräche. Sie fordern eine sofortige Wiedereröffnung der Straße von Hormus und eine zweiwöchige Waffenruhe, um den laufenden Austausch militärischer Schläge zu stoppen.aa+1
Der Vorschlag, der von Islamabad und Doha nach Konsultationen mit regionalen Partnern gemeinsam ausgearbeitet wurde, fordert den Iran auf, die Straße von Hormus unverzüglich wieder zu öffnen, während die USA ihre Seeblockade iranischer Häfen beenden und die Sanktionen gegen iranische Ölverkäufe aufheben sollen, so pakistanische Regierungsquellen, die von der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu zitiert wurden.trtworld
Der diplomatische Vorstoß erfolgte, während das US-Militär am Sonntagabend die neunte Nacht in Folge Angriffe gegen den Iran durchführte. Das U.S. Central Command erklärte, die Operationen würden fortgesetzt, um die militärischen Fähigkeiten des Iran zu schwächen, die für Angriffe auf Handelsschiffe und zivile Seeleute in der Straße von Hormus genutzt werden. Die Associated Press berichtete, dass die USA am Montag eine weitere Runde von Luftangriffen durchführten, nachdem sie den Tod eines weiteren amerikanischen Soldaten bekannt gegeben hatten, womit die Gesamtzahl der seit Kriegsbeginn am 28. Februar getöteten US-Soldaten auf 17 gestiegen ist.china+1
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, bestätigte, dass Teheran Vorschläge von Vermittlern erhalten habe. Diplomatische Bemühungen seien in den letzten Tagen aktiv geblieben, und man habe Ideen von mehreren Vermittlern erhalten, sagte Baghaei und fügte hinzu, dass Diplomatie und Verteidigung denselben nationalen Interessen dienten.iranintl+1
Der iranische Innenminister Eskandar Momeni traf am Montag mit einer Botschaft von Präsident Masoud Pezeshkian in Islamabad ein. Es war sein zweiter Besuch in weniger als einer Woche, da Teheran versucht, Pakistan wieder als Vermittler einzubinden. Momeni sollte sich laut Arab News mit dem pakistanischen Innenminister Mohsin Naqvi und anderen hochrangigen Beamten treffen.arabnews+1
Pakistan war Anfang des Jahres Gastgeber direkter Gespräche zwischen US-amerikanischen und iranischen Beamten und half im Juni gemeinsam mit Katar, das Memorandum of Understanding von Islamabad auszuhandeln, in dem sich beide Seiten verpflichteten, die Feindseligkeiten einzustellen und über umfassendere Streitigkeiten, einschließlich des iranischen Atomprogramms, zu verhandeln. Dieser Prozess brach nach erneuten Kämpfen zusammen, wobei sich beide Seiten gegenseitig beschuldigten, das Abkommen verletzt zu haben.arabnews
Die aktuelle Runde der Feindseligkeiten begann am 9. Juli, als das vorherige Rahmenabkommen scheiterte. Seitdem haben die iranischen Behörden mindestens 50 Tote und 517 Verletzte bei den jüngsten US-Angriffen gemeldet, während die iranischen Revolutionsgarden Vergeltungsangriffe gegen US-Militäreinrichtungen in der gesamten Golfregion gestartet haben. Die kuwaitischen Streitkräfte teilten am Montag mit, dass sie vom Iran gestartete Drohnen abgefangen hätten, wobei in Teilen des Landes Explosionen zu hören waren.cnn+2
Ob der Vorschlag von Pakistan und Katar an Zugkraft gewinnt, bleibt ungewiss. Die beiden Vermittler stehen vor der Herausforderung, die wachsende Kluft zwischen Washington und Teheran in einem Moment zu überbrücken, in dem beide Seiten gleichzeitig militärisch eskalieren und Offenheit für Diplomatie signalisieren.