Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

cnbc+1investor.oraclereuters+1Oracle legte am Donnerstag Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal vor, die die Erwartungen der Analysten deutlich übertrafen. Angetrieben wurde das Ergebnis von einem Anstieg der Cloud-Infrastruktur-Einnahmen um 121 Prozent, was den Aktienkurs im nachbörslichen Handel in die Höhe trieb.
Das Unternehmen mit Sitz in Austin, Texas, erzielte laut seinem Ergebnisbericht einen bereinigten Gewinn von 1,92 Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 19,3 Milliarden Dollar für das am 31. August beendete Quartal. Analysten hatten laut LSEG-Daten, auf die sich Reuters beruft, mit einem bereinigten Gewinn von 1,74 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 19,14 Milliarden Dollar gerechnet. Der Gesamtumsatz wuchs im Jahresvergleich um 30 Prozent, während der Nettogewinn nach GAAP um 60 Prozent auf 4,68 Milliarden Dollar stieg.cnbc+2
Die Einnahmen aus der Cloud-Infrastruktur, dem Segment, das am engsten mit dem KI-Boom verknüpft ist, verdoppelten sich auf 7,4 Milliarden Dollar und übertrafen damit den StreetAccount-Konsens von 7,09 Milliarden Dollar. Der gesamte Cloud-Umsatz stieg um 62 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar. Das klassische Softwaregeschäft von Oracle ging jedoch um 3 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar zurück, da Kunden weiterhin zu Cloud-Diensten migrieren.investor.oracle+2
Oracle schloss im Quartal neue KI-Cloud-Verträge im Wert von über 30 Milliarden Dollar ab, wodurch die verbleibenden Leistungsverpflichtungen auf 664 Milliarden Dollar anstiegen – ein Zuwachs von 209 Milliarden Dollar gegenüber dem Vorjahr und deutlich über dem Analystenkonsens von 630,6 Milliarden Dollar. Das Unternehmen stellte in diesem Zeitraum 850 Megawatt an neuer Rechenzentrumskapazität und mehr als 300.000 GPUs für KI-Cloud-Kunden bereit.reuters+2
Für das Geschäftsjahr 2027 hob Oracle seinen Ausblick an und prognostiziert nun einen Umsatz von mindestens 90 Milliarden Dollar sowie einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 8,10 Dollar, gegenüber der vorherigen Prognose von 8,05 Dollar. Für das zweite Geschäftsquartal erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 30 bis 34 Prozent.investor.oracle+1
Die Ergebnisse kommen inmitten von Investorensorgen über die aggressiven Investitionsausgaben von Oracle. Das Unternehmen gab im Quartal 28,5 Milliarden Dollar für Investitionen aus, verglichen mit 8,5 Milliarden Dollar im Vorjahr. Während der operative Cashflow einen Rekordwert von 23,1 Milliarden Dollar erreichte, war der freie Cashflow mit minus 5,4 Milliarden Dollar negativ. Die Gesamtverschuldung von Oracle beläuft sich nun auf 125 Milliarden Dollar, und S&P Global stufte die Kreditwürdigkeit des Unternehmens im Juli aufgrund des schwachen Cashflows und steigender Geschäftsrisiken herab.qz+2
Oracle schloss im Quartal zudem einen Aktienverkauf im Wert von 20 Milliarden Dollar über ein At-the-Market-Programm ab, um den Ausbau zu finanzieren. Die Aktie war bis zum Börsenschluss am Donnerstag in diesem Jahr um etwa 22 Prozent gefallen, während der S&P 500 um etwa 11 Prozent zulegte.investor.oracle+2