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theregister.wired+1.copilotkit+1.Weniger als zwei Wochen nach der Einführung von dots, den "Always-on"-KI-Agenten von OpenAI, berichten Nutzer von fehlgeschlagenen Aufgaben, Verbindungsabbrüchen und Agenten, die einfach verschwinden. Gleichzeitig haben Entwickler begonnen, kostenlose Open-Source-Versionen zu veröffentlichen, die Nutzer selbst hosten können.
The Register berichtete am 7. Oktober, dass Nutzer von Aufgabenfehlern, Verbindungsproblemen mit den Cloud-Computern der dots, verschwindenden Agenten und Ablehnungen berichteten, die auf Missbrauchsfilter zurückzuführen zu sein scheinen. Mehrere Threads im Entwicklerforum von OpenAI beschreiben dieselben Probleme. OpenAI beantwortete die Anfrage der Publikation um Stellungnahme nicht.theregister
OpenAI stellte dots am 29. September auf seinem DevDay 2026 in San Francisco vor. Die Agenten laufen auf dem GPT-6 Astra-Modell des Unternehmens. Jeder Agent verfügt über einen eigenen Cloud-Computer sowie einen Browser und kann eine Verbindung zu über 4.000 Apps herstellen. Der erste dot ist im ChatGPT Pro-Abo für 100 Dollar im Monat enthalten. Pro-Nutzer im EWR, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich haben derzeit noch keinen Zugriff auf dots.wired+1
Einige Nutzer im Internet vermuteten, dass OpenAI die Veröffentlichung von dots überstürzt habe, um auf Meta Muse und Grok Bot zu reagieren, so The Register. Zudem wurden Sicherheitsbedenken geäußert und Zweifel daran laut, ob Nutzer ein solches Produkt überhaupt benötigen. Metas Muse wurde am 8. September gestartet. ABI Research geht weiterhin davon aus, dass diese Always-on-Agenten, die sie als "KI-Klauen" bezeichnen, die Art und Weise prägen werden, wie Unternehmen KI einsetzen.threads+1
CopilotKit, das Open-Source-SDK eines Unternehmens, das The Register als Tawkit bezeichnet, veröffentlichte am 1. Oktober OpenDots. Das Unternehmen nannte es "die Open-Source-Alternative zu OpenAI Dots". "Es ist eine großartige Idee, aber dots sind geschlossen, laufen nur auf den Modellen von OpenAI und sind auf bestimmte Abos und Regionen beschränkt", schrieb das Unternehmen. Sie erklärten, dass OpenDots "dasselbe bietet wie eine Vorlage, die man selbst hostet" und mit jedem OpenAI-kompatiblen Modell funktioniert. Das Unternehmen gibt an, dass OpenDots "eine Alpha-Vorlage und kein gehostetes Produkt" sei. Es basiert auf derselben Grundlage wie die früheren Projekte OpenMuse und OpenBot des Unternehmens.copilotkit+3
Ein zweites Projekt mit dem verwirrenden Namen Open Dot ist eine Desktop-App für Mac, die auf dem Electron-Framework basiert. Sie nutzt entweder den eigenen OpenAI-Key des Nutzers oder offene Modelle wie Kimi, DeepSeek und Qwen über OpenRouter. Über Composio verbindet sie sich mit Gmail, Slack, Notion und GitHub. Der Schöpfer des Projekts, Prathit Joshi, ist ein Growth Engineer bei Composio mit Sitz in Bangalore.theregister
"Ich baue und veröffentliche gerne Tools für Entwickler, insbesondere solche, die Anwendungsfälle unterstützen können, für die Unternehmen mit geschlossenen Modellen nicht unbedingt Anreize haben, wie etwa die Unterstützung von Open-Source-Modellen", sagte Joshi gegenüber The Register.theregister
Das eigene Hosten eines Agenten kostet zwar weiterhin Geld für Modell-Token, aber OpenAI wäre nicht mehr derjenige, der die Rechnung stellt. Die Flut an Kopien spiegelt einen breiteren Trend wider: Unternehmen bauen ihre eigenen Ebenen auf KI-Modellen auf, die immer schwerer voneinander zu unterscheiden sind. Am 6. Oktober sagte Elon Musk, dass Grok Bot zu einem Modell-Router werden würde, der zwischen verschiedenen Backend-Modellen wählt, anstatt sich auf eines zu verlassen. "In Zukunft wird SpaceX für jede Aufgabe das beste Backend-Modell verwenden, einschließlich Claude Opus 5.5, MidJourney, Suno und anderer führender APIs", sagte er.theregister