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bloomberg+1linuxfoundation+1accenture+1OpenAI und Anthropic drängen Unternehmenskunden dazu, ihre Messmethoden für die Kosten künstlicher Intelligenz zu überdenken, berichtet Bloomberg, während die Branche mit einer grundlegenden buchhalterischen Herausforderung kämpft: zu bestimmen, was Unternehmen tatsächlich für ihre KI-Ausgaben erhalten.bloomberg
Der Vorstoß der beiden führenden KI-Entwickler erfolgt zu einer Zeit, in der sich ein breiteres Feld namens "Tokenomics" formt. Tokens, die Einheiten zur Preisgestaltung von KI-Modellnutzung, sind zur Währung der Unternehmens-KI geworden, doch vielen Organisationen fehlen die Werkzeuge, um diese Ausgaben mit Geschäftsergebnissen zu verknüpfen. Howard Rubin, ein Ökonom, der Unternehmen bei Technologieausgaben berät, sagte gegenüber IBTimes, dass Firmen KI-Budgets ohne fundierte Basis handhaben. "Es ist eine Währung, bei der man kein Gefühl dafür hat, was man verbraucht, und die Buchhaltungspraktiken sind dafür noch gar nicht vorhanden", sagte er.ibtimes
Das Problem hat sich mit der Beschleunigung der KI-Ausgaben verschärft. Goldman Sachs The Goldman Sachs Group, Inc. berichtet, dass die KI-bezogenen Ausgaben bis 2026 voraussichtlich 800 Milliarden Dollar übersteigen werden, doch nur 23 % der von Accenture befragten Führungskräfte gaben an, die Rendite dieser Investition messen zu können.accenture
Am 4. August startete die Linux Foundation offiziell die Tokenomics Foundation, unterstützt von mehr als 30 Gründungsmitgliedern, darunter IBM International Business Machines Corporation , JPMorgan Chase , Oracle , SAP , ServiceNow und Broadcom . Die Initiative zielt darauf ab, herstellerneutrale Standards zu schaffen, damit Unternehmen KI-Anbieter so vergleichen können, wie sie es bereits bei Cloud-Computing-Kosten tun.linuxfoundation+2
J.R. Storment, der Geschäftsführer der Stiftung, sagte, das Ziel sei es, Organisationen "bessere Ausgangspunkte" für Entscheidungen zu geben, die sie bereits ohne verlässliche Daten treffen. Bemerkenswert ist, dass zu den Gründungsmitgliedern weder OpenAI, Anthropic noch Microsoft gehören, was darauf hindeutet, dass die KI-Entwickler und die Open-Source-Standardisierungsorganisation möglicherweise parallele, aber unterschiedliche Ansätze für dasselbe Problem verfolgen.constellationr+1
In Ermangelung von Industriestandards haben einige Firmen improvisiert. Das Cybersicherheitsunternehmen Elisity schuf eine Kennzahl namens "bionic head count", bei der die gesamten KI-Ausgaben durch die durchschnittlichen Personalkosten geteilt und die kombinierte Leistung von Mensch und KI mit dem Umsatz verglichen wird. "Im Grunde fügt man virtuelles Personal hinzu", sagte Charlie Treadwell, der Marketingchef des Unternehmens. "Führt das zu zusätzlichem Umsatz oder zehrt man nur an seinen Margen?"ibtimes
Analysten von Bain & Company haben ein Szenario modelliert, in dem KI-Tokens letztlich etwa ein Viertel der betrieblichen Ausgaben ausmachen könnten, was Unternehmen dazu zwingen würde, KI-Ausgaben als Teil des Personalbudgets statt als reine Technologieposition zu behandeln.ibtimes