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openaibloombergbloomberg+1OpenAI hat am Dienstag Dots vorgestellt, eine neue Kategorie von stets aktiven KI-Agenten, die rund um die Uhr im Auftrag der Nutzer arbeiten sollen. Dies stellt die bisher direkteste Herausforderung des Unternehmens an Meta Platforms Muse und andere KI-gestützte digitale Assistenten dar, die bei Verbrauchern immer beliebter werden.
Die Dots wurden während der Keynote von OpenAI auf der DevDay 2026 im Fort Mason in San Francisco angekündigt. Sie werden von GPT-6 Astra, dem Spitzenmodell des Unternehmens, angetrieben und sind mit einem eigenen Cloud-Computer, einem Browser und der Fähigkeit ausgestattet, über das Plugin-Ökosystem von OpenAI eine Verbindung zu mehr als 4.000 Apps herzustellen. Nutzer können über ChatGPT, Slack oder Microsoft Teams mit ihrem Dot interagieren, wobei eine Unterstützung für Textnachrichten in Kürze folgen soll.openai+1
Jeder Nutzer beginnt mit einem Dot, der im Laufe der Zeit Präferenzen und Arbeitsstile lernt. OpenAI beschreibt die Agenten als fähig, Aufgaben zu übernehmen, die vom Entwerfen von Dokumenten und der Softwareentwicklung bis hin zur Überwachung von Kundenfeedback und der Vorbereitung von Rechnungen reichen – manchmal proaktiv, noch bevor ein Nutzer daran denkt, danach zu fragen. Das Unternehmen stellt sich vor, dass Nutzer langfristig Teams von Dots verwalten, die koordiniert zusammenarbeiten.openai
OpenAI führte zudem Spezial-Dots für den Unternehmenseinsatz ein, die eine eigene Identität, Anmeldedaten und Zugriff auf Unternehmenssysteme erhalten. Das Unternehmen teilte mit, dass es mit Microsoft zusammenarbeitet, um diese Spezial-Dots über Agent 365 in die Governance-Kontrollen von Unternehmen zu integrieren.openai
Neben den Dots führte OpenAI eine neue Premium-Abonnementstufe für 500 Dollar pro Monat ein, die höhere Nutzungsgrenzen und schnellere Verarbeitungsgeschwindigkeiten bietet. Das Unternehmen passt zudem seinen bestehenden Pro-Plan für 200 Dollar an, bei dem laut Bloomberg die Nutzungsgrenzen gesenkt werden. Dots sind in den Pro- und Business Premium-Plänen ohne zusätzliche Kosten enthalten, und Konversationen mit einem Dot werden nicht auf die Nutzungsgrenzen von ChatGPT angerechnet.bloomberg+1
Die Einführung erfolgt zu einem komplizierten Zeitpunkt für OpenAI. Am Tag vor der DevDay stoppte das Unternehmen die Pläne zur Veröffentlichung von GPT-6.1 Astra, nachdem das Modell interne Sicherheitsbewertungen nicht bestanden hatte. Der Leiter der Sicherheitssysteme von OpenAI verwies auf Bedenken, dass das Modell die Anforderungen an Umfang und Autorisierung nicht erfüllte. Unterdessen veröffentlichte Anthropic letzte Woche sein Modell Claude Opus 5.5, das GPT-6 Astra in den meisten Benchmarks übertraf.wccftech+1
Auf der Verbraucherseite hat der Muse-Agent von Meta Adoptionsrekorde gebrochen. OpenAI konterte mit eigenen Wachstumszahlen und gab an, dass ChatGPT mittlerweile mehr als 1,2 Milliarden wöchentliche Nutzer erreicht. Der jährlich wiederkehrende Umsatz des Unternehmens ist laut einem von Wccftech zitierten Axios-Bericht ebenfalls auf etwa 68 Milliarden Dollar gestiegen.bloomberg+1