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wsj+1The Atlanta Journal-Constitution+1Reuters+1OpenAI hat seine prognostizierten Ausgaben für Recheninfrastruktur bis 2030 auf rund 750 Milliarden US-Dollar erhöht, verglichen mit einer früheren Schätzung von etwa 600 Milliarden US-Dollar, wie The Wall Street Journal News Corp berichtet. Die revidierte Zahl spiegelt die beschleunigte Nachfrage des Anbieters von künstlicher Intelligenz nach Rechenzentrumskapazitäten wider, während sich das Unternehmen auf einen potenziellen Börsengang vorbereitet.wsj
Die Erhöhung der Ausgaben geht einher mit der Ankündigung von OpenAI über ein 20 Milliarden US-Dollar schweres Rechenzentren-Projekt in Effingham County, Georgia, nahe Savannah. Dort hat sich das Unternehmen 3,2 Gigawatt Leistung von Georgia Power Southern Company gesichert. Das Unternehmen stellte zudem einen Architekten von Elon Musks Infrastruktur-Ausbau ein, um die umfangreichen Pläne mitzubetreuern.The Atlanta Journal-Constitution+2
OpenAI verfügt bereits über einige der größten Cloud-Verträge der Branche. Die Partnerschaft mit Oracle umfasst über die Stargate-Initiative 4,5 Gigawatt Rechenzentrumskapazität. Laut einem Bloomberg-Bericht hat dieser Deal einen Wert von rund 30 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Im Februar erweiterten OpenAI und Amazon Amazon.com, Inc. ihre bestehende Vereinbarung über 38 Milliarden US-Dollar um weitere 100 Milliarden US-Dollar über acht Jahre, womit sich die Gesamtzusage für AWS auf 138 Milliarden US-Dollar beläuft. Zudem sagte das Unternehmen Microsoft Azure im Rahmen einer im Oktober 2025 angekündigten, umstrukturierten Partnerschaft Cloud-Nutzungsgebühren in Höhe von 250 Milliarden US-Dollar zu.GeekWire+6
Das Ausmaß der Ausgabenentwicklung von OpenAI wurde während des Rechtsstreits mit Elon Musk Anfang dieses Jahres deutlich. President Greg Brockman sagte im Mai aus, dass OpenAI allein im Jahr 2026 voraussichtlich 50 Milliarden US-Dollar für Rechenleistung ausgeben wird. Im Jahr 2017 lag dieser Wert noch bei etwa 30 Millionen US-Dollar.Reuters+2
Im Februar teilte OpenAI Investoren mit, dass bis 2030 Gesamtausgaben für Rechenleistung von 600 Milliarden US-Dollar angestrebt würden, was eine bewusste Reduzierung gegenüber den von CEO Sam Altman zuvor genannten Infrastrukturzusagen von 1,4 Billionen US-Dollar darstellte. Der Sprung auf 750 Milliarden US-Dollar deutet darauf hin, dass der Kapazitätsbedarf des Unternehmens die früheren Prognosen erneut übertrifft, obwohl das Unternehmen Anfang des Jahres verfehlte Umsatz- und Nutzerwachstumsziele gemeldet hatte.reuters+3
OpenAI schloss im März eine Finanzierungsrunde über 122 Milliarden US-Dollar ab, die größte in der Geschichte des Silicon Valley, bei einer Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar und mit Unterstützung von Amazon, NVIDIA und SoftBank. Das Unternehmen hat eingeräumt, dass es davon ausgeht, dieses Kapital innerhalb von drei Jahren zu verbrennen, um seine Rechenverträge zu finanzieren. Ob die Einnahmen Schritt halten können, bleibt die zentrale Frage beim Weg von OpenAI an die Börse.nypost+1