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investing+1.reuters.reuters.Die Ölpreise gaben am frühen Dienstag, den 13. Oktober, nach, nachdem der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Novak am späten Montag erklärt hatte, Russland könne die Diesel-Exporte wieder über das Niveau heben, das in einem von US-Präsident Donald Trump angekündigten Lieferabkommen festgelegt wurde. Brent-Rohöl fiel bis 00:18 GMT um 0,9 Prozent auf etwa 105,72 Dollar pro Barrel, und West Texas Intermediate sank um 0,9 Prozent auf etwa 92,92 Dollar.investing
Der Rückgang war gering. Beide Benchmarks waren am Montag um mehr als 1 Prozent gestiegen, und Brent schloss an jenem Tag bei 106,65 Dollar, dem höchsten Stand seit dem 15. September. Die Preise blieben nahe den jüngsten Höchstständen, während Händler die Aussicht auf mehr russischen Kraftstoff gegen Angriffe im Golf und Zweifel an einer von Trump angekündigten "Energiewaffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine abwogen.reuters+1
Trump sagte am Freitag, Russland habe sich bereit erklärt, Diesel an die Weltmärkte zu liefern, und seine Regierung habe US-Sanktionen gegen russischen Kraftstoff vorübergehend aufgehoben. Diese Sanktionen sollten Moskaus Einnahmen für den Krieg gegen die Ukraine kürzen. Mehr russischer Kraftstoff könnte die knappen globalen Vorräte entlasten, die durch Störungen im Nahen Osten und in Raffinerien unter Druck geraten waren.reuters+1
Abgeordnete beider Parteien erhoben Einspruch. Sie erklärten, Trumps Vereinbarung mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin scheine gegen ein US-Gesetz zu verstoßen, das Importe russischer Energie untersagt, bis Moskau seine Aggression gegen die Ukraine beendet, berichtete Reuters. Trump kündigte die Energiewaffenruhe zudem überraschend an, und es war nicht sofort klar, ob Moskau und Kiew ihr zugestimmt hatten.investing+1
Die Sorgen um die Versorgung blieben bestehen, nachdem vom Iran unterstützte Houthi-Kräfte im Jemen am Wochenende den internationalen Flughafen von Riad sowie andere zivile und energetische Anlagen in Saudi-Arabien angegriffen hatten. Zudem wurden Tanker-Angriffe nahe der Straße von Hormus gemeldet. Trump sagte, Washington könne Saudi-Arabien gegen die Houthis unterstützen. Die Schifffahrt durch die Straße hatte sich im September kurzzeitig verbessert, doch erneute iranische Angriffe haben den Verkehr und die Ölflüsse in diesem Monat wieder gedrosselt.reuters+1
OPEC- und Nicht-OPEC-Minister erklärten im Rahmen der Kooperationserklärung, dass die Fracht- und Versicherungskosten beispiellose Niveaus erreicht hätten, die mehr als ein Drittel des Frachtwerts ausmachten. Novak sagte dem russischen Fernsehen, dass die Fracht- und Versicherungskosten auf einigen Routen um das Fünf- bis Zehnfache gestiegen seien und die in Riad tagenden Minister sich einig seien, dass diese Kosten für den Großteil des Ölpreisanstiegs verantwortlich seien, so die russische staatliche Nachrichtenagentur TASS. OPEC-Generalsekretär Haitham Al Ghais sagte am Montag, die Gruppe habe ihre Prognose für das Nachfragewachstum 2026 auf 400.000 Barrel pro Tag gesenkt, nach 1,4 Millionen zu Jahresbeginn.tass+1
"Frische Diesel-Lieferungen aus Russland und stabilere Zuflüsse aus Saudi-Arabien bieten eine gewisse Entlastung, doch der Markt scheint immer noch mehr über das Risiko weiterer Angriffe auf Schiffe oder Pipelines im Golf besorgt zu sein, als er durch zusätzliche Barrel beruhigt wird", sagte Tim Waterer, Chefanalyst bei KCM Trade. "Bis wir klarere Anzeichen einer Deeskalation sehen, bleibt der Weg des geringsten Widerstands weiterhin nach oben gerichtet."reuters