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reuters.tbsnews+1.tbsnews.Die Ölpreise stiegen am Donnerstag, den 1. Oktober, um mehr als 4 Dollar pro Barrel. Reuters berichtete, dass chinesische Raffinerien den Treibstoffexport eingestellt hätten, und The Wall Street Journal News Corp meldete, dass die Vereinigten Staaten einen dritten Flugzeugträger und bis zu 10 000 weitere Soldaten in den Nahen Osten schicken. Die Berichte schürten Befürchtungen, dass sich der weltweite Mangel an raffiniertem Treibstoff verschärfen könnte. Brent-Rohöl für Dezember schloss bei 102,31 Dollar pro Barrel, ein Plus von 4,37 Prozent. US-West Texas Intermediate schloss bei 92,87 Dollar, ein Plus von 2,71 Prozent.tbsnews+2
Die Rallye flachte am Freitag ab. Brent schloss leicht niedriger bei 102,25 Dollar und WTI fiel um 1,9 Prozent auf 91,11 Dollar, so Reuters, nachdem Europa der Nutzung seiner Dieselreserven zugestimmt hatte.reuters
Die Preise fielen am Donnerstagmorgen um etwa 1 Prozent, drehten dann aber ins Plus, nachdem Reuters unter Berufung auf vier informierte Personen berichtete, dass chinesische Raffinerien den Export von Ölprodukten an andere Orte als Hongkong und Macau bis auf Weiteres ausgesetzt hätten. Der staatliche Ölkonzern PetroChina stornierte mehrere für Oktober geplante Benzin- und Kerosinlieferungen. Das privat geführte Unternehmen Zhejiang Petrochemical plante während der chinesischen Ferienwoche, die am 7. Oktober endet, keine Lieferungen. Die Quellen gaben an, es sei unklar, ob die Exporte danach wieder aufgenommen würden.marketscreener
Das chinesische Exportverbot deutet auf Sorgen um die Verfügbarkeit von Produkten im Inland hin, sagte UBS -Analyst Giovanni Staunovo. Hamad Hussain von Capital Economics erklärte, die Beschränkungen seien weniger bedeutend als der Ausfall russischer und nahöstlicher Treibstoffexporte, bezeichnete sie jedoch als eine weitere Belastung für die globalen Treibstoffmärkte in einer Zeit stark begrenzten Angebots. Russland hat nach ukrainischen Angriffen auf seine Raffinerien den Diesel-Export bis Oktober verboten.zawya+1
Dem Journal zufolge werden Marineschiffe und zusätzliche Truppen bis Ende November erwartet. Die USS Theodore Roosevelt verließ San Diego am Sonntag, den 27. September, um sich der USS George H.W. Bush und der USS George Washington anzuschließen, die bereits in der Region stationiert sind. US-Beamte erklärten, Präsident Donald Trump erwarte die Wiederaufnahme der Bombardierungen des Iran nach den Zwischenwahlen im November. Vor seinem Aufbruch zu einer Wahlkampfreise sagte Trump über den Iran: Sie werden entweder ein sehr faires Abkommen unterzeichnen, oder sie werden nicht länger existieren.tbsnews+1
Die Truppenverstärkung folgt auf Angriffe auf drei unter liberianischer Flagge fahrende Tanker in der Straße von Hormus Anfang der Woche. Washington kündigte zudem neue Sanktionen gegen die iranische Automobil- und Eisenbahnindustrie an.businesstoday+1
Die Rohölströme aus dem Nahen Osten haben weitgehend wieder das Vorkriegsniveau erreicht, doch der Markt für Diesel und andere raffinierte Kraftstoffe bleibt angespannt. Reuters berichtete, dass die Trump-Regierung Deutschland und Frankreich angewiesen habe, Notfall-Dieselreserven freizugeben, andernfalls drohe ein mögliches US-Exportverbot für Diesel. Am Freitag führten Berichte über Gespräche zur Freigabe von mehr Diesel und Rohöl dazu, dass die europäischen Gasöl-Futures während der Sitzung um etwa 5 Prozent fielen.zawya+2