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moomoo+1devdiscourse+1moomooDie Ölmärkte starteten unter dem Druck anhaltender geopolitischer Risiken im Persischen Golf in die Woche. Die Rohölpreise hielten sich auf hohem Niveau, da die Verhandlungen über die Schifffahrt durch die Straße von Hormus unvollständig bleiben und regionale Sicherheitsvorfälle die Händler weiterhin verunsichern.
Der Iran bestätigte, dass eine Vereinbarung mit Oman zur Einrichtung neuer Schifffahrtskorridore durch die Straße von Hormus kurz vor dem Abschluss steht. Er bestand jedoch darauf, dass die Passage erst dann wieder vollständig geöffnet wird, wenn die Vereinigten Staaten zusätzliche Bedingungen erfüllen. Teheran fordert weiterhin die Aufhebung von Seeblockaden, Sanktionserleichterungen und Entschädigungen für kriegsbedingte Verluste und lehnt direkte Verhandlungen mit Washington über sogenannte Umsetzungsfragen einer zuvor vereinbarten vorübergehenden Waffenruhe ab.moomoo+1
WTI-Rohöl wurde im asiatischen Handel am Montag um 79 Dollar gehandelt, nachdem es den Schwung eines vorherigen Tagesgewinns von mehr als 4 Prozent nicht halten konnte. Brent-Rohöl stieg um 0,6 Prozent auf rund 84 Dollar. Marktanalysten bezeichneten den Rücksetzer als kurzfristige Gewinnmitnahmen und nicht als Signal für eine Verringerung der Angebotsrisiken.devdiscourse+1
Die regionale Sicherheitslage bleibt volatil. Yemens Houthi-Streitkräfte bekannten sich zuvor zu einem Angriff auf die Raffinerie Jazan in Saudi-Arabien, und ein von der Abu Dhabi National Oil Company betriebener Tanker wurde nahe der Straße von Hormus zielgerichtet angegriffen. Analysten warnen, dass anhaltende Vorfälle die Versicherungskosten für Rohöltransporte erhöhen und den Schiffsbetrieb stören könnten, was den Preisen grundlegende Unterstützung bietet.moomoo
Israel hat zudem Vorbehalte gegen den von den USA vorgelegten Friedensvorschlag für Gaza geäußert, wobei wichtige Akteure uneins über Details des Plans sind. Angesichts der Verbindungen des Iran zu regionalen Akteuren erwarten die Märkte, dass sich breitere Spannungen im Nahen Osten über den Risikoprämienkanal weiterhin auf die Ölpreise auswirken werden.moomoo
TD Securities merkte an, dass während die Märkte auf einen möglichen diplomatischen Durchbruch warten, Hochfrequenzdaten zeigen, dass die globale Rohölbilanz wieder in ein deutliches Defizit geraten ist, während auch die Märkte für raffinierte Produkte angespannt bleiben.moomoo
Die Ausstrahlungen der erhöhten Rohölpreise erreichten am Montag die asiatischen Aktienmärkte. Indiens BSE Sensex gab im frühen Handel zusammen mit dem Nifty 50 nach, da der durch geopolitische Unsicherheit getriebene Ölpreisanstieg die Stimmung belastete. Energieempfindliche Aktien gehörten in Mumbai zu den Verlierern.bfsi.economictimes.indiatimes
Analysten erwarten, dass die Ölpreise kurzfristig in einer Spanne, aber leicht steigend bleiben. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die Lagerdaten der U.S. Energy Information Administration, das Tempo der Erholung des Schiffsverkehrs durch die Meerenge und eine mögliche weitere Eskalation regionaler Sicherheitsvorfälle.moomoo