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whtc+1youtube+1benzingaSieben OPEC+-Mitglieder haben sich am Sonntag darauf geeinigt, die Ölförderung ab September um 188.000 Barrel pro Tag zu erhöhen. Damit wird die schrittweise Rücknahme freiwilliger Förderkürzungen abgeschlossen, die erstmals 2023 eingeführt wurden. Die während eines virtuellen Treffens getroffene Entscheidung ließ die Rohölpreise im Wochenendhandel mit Perpetual Futures kräftig einbrechen, da sie mit einer diplomatischen Wende zusammenfiel, die die Sorgen vor einem breiteren militärischen Konflikt im Nahen Osten dämpfte.
Saudi-Arabien, Russland, der Irak, Kuwait, Kasachstan, Algerien und Oman genehmigten die Erhöhung der September-Quote nach einer Überprüfung der globalen Marktbedingungen. Die Anpassung markiert den letzten Schritt zur Rücknahme einer freiwilligen Angebotssenkung um 1,65 Millionen Barrel pro Tag, auf die sich die Gruppe ursprünglich im April 2023 geeinigt hatte, als die Vereinigten Arabischen Emirate noch Mitglied waren. Die VAE verließen die OPEC im Mai 2026.investing+1
Reuters berichtete, dass die Gruppe nach September für den Rest des Jahres 2026 wahrscheinlich weitere Fördererhöhungen aussetzen wird, während sie sich auf Gespräche über neue Förderquoten für 2027 vorbereitet. Ein Rystad-Analyst merkte an, dass die OPEC+ nach Abschluss der Wiederherstellungskampagne "wenig Anreiz hat, überstürzt weitere Angebotsänderungen vorzunehmen". Für das vierte Quartal wird eine Pause erwartet, während sich die Gruppe auf die Verhandlungen für 2027 vorbereitet.benzinga+2
Die Förderentscheidung fiel mit einer Wende in den Spannungen zwischen den USA und dem Iran zusammen. Präsident Trump gab am Samstag bekannt, dass er zugestimmt habe, geplante Angriffe auf iranische Infrastruktur abzusagen, nachdem ihn der Iran und andere nahöstliche Nationen darum gebeten hatten. Auf Social Media schrieb er, dass "die Grundzüge eines Deals" vereinbart worden seien, einschließlich "der sofortigen vollständigen und totalen Öffnung der Straße von Hormus". Der Iran stritt ab, eine solche Bitte geäußert zu haben, wenngleich sein Außenministerium später Bereitschaft zu maritimen Verhandlungen signalisierte.youtube+1
Brent-Rohöl fiel in den Perpetual Futures von einem Hoch bei fast 91 Dollar in der Vorwoche auf etwa 84 Dollar, während West Texas Intermediate auf rund 81 Dollar nachgab. Dies entspricht Rückgängen von mehr als 13 Prozent gegenüber den Höchstständen im Juli.dailyforex+1
Händler bleiben vorsichtig. Die beiden Seiten haben keinen formellen Waffenstillstand geschlossen, und die Feindseligkeiten könnten wieder aufleben, wie in der Vorwoche, als der Iran US-Stützpunkte in Jordanien angriff. Analysten warnen, dass die ständigen rhetorischen Kehrtwenden zwischen Washington und Teheran weiterhin für scharfe, kurzlebige Preisausschläge sorgen, die eine Positionierung erschweren. Da die traditionellen Futures-Märkte am Wochenende geschlossen waren, verlagerte sich der Handel auf Perpetual-Futures-Plattformen, wo das Open Interest für WTI 156 Millionen Dollar erreichte.benzinga+1
Die Kombination aus steigendem OPEC+-Angebot und zögerlicher Diplomatie setzt Rohöl kurzfristig unter Abwärtsdruck, obwohl die Brüchigkeit der geopolitischen Deeskalation bedeutet, dass Preisschocks nach oben weiterhin eine reale Möglichkeit bleiben.