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oecd+1uadailysabahDie Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat am Mittwoch ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf 2,9% angehoben, ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte gegenüber der Schätzung vom Juni. Als Gründe nannte sie widerstandsfähige Volkswirtschaften und günstige finanzielle Bedingungen, auch wenn der Konflikt im Nahen Osten und hohe Energiepreise die Aussichten weiterhin belasten.oecd+1
Die in Paris ansässige Organisation veröffentlichte am 23. September ihren Interim Economic Outlook und stellte fest, dass steigende Aktienmärkte, der anhaltende Zugang zu Krediten und umfangreiche Investitionen in künstliche Intelligenz die wirtschaftliche Aktivität in vielen Ländern gestützt haben. Die OECD erklärte, dass beträchtliche Ölvorräte, zusätzliche Lieferungen von außerhalb der Golfstaaten und staatliche Unterstützungsmaßnahmen die Auswirkungen der hohen Energiepreise nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran Anfang des Jahres abgefedert haben.ua+1
Trotz der moderaten Anhebung hat sich das globale Wachstum gegenüber den 3,4% des Vorjahres verlangsamt, und die OECD senkte ihre Prognose für 2027 um 0,1 Prozentpunkte auf 3%. Die Organisation hob ihre BIP-Wachstumsprognose für die USA um 0,2 Prozentpunkte auf 2,2% an, während die Prognose für die Eurozone auf 1% und für Japan auf 0,8% angehoben wurde, was jeweils einem Plus von 0,2 Punkten entspricht. Die Wachstumsprognose für China blieb unverändert bei 4,5%.dailysabah+1
Regierungen haben begonnen, die Zinssätze zu erhöhen, um die durch steigende Öl- und Gaspreise getriebene Inflation einzudämmen, was die Renditen von Staatsanleihen auf Niveaus getrieben hat, die seit der Finanzkrise 2007-2008 nicht mehr gesehen wurden. Die OECD warnte, dass diese steigenden Kreditkosten die Herausforderungen für Länder verschärfen, die bereits mit hoher Verschuldung und Defiziten zu kämpfen haben.dailysabah
"Steigende Anleiherenditen unterstreichen mehr denn je die Notwendigkeit verstärkter Anstrengungen zur Eindämmung und Umschichtung staatlicher Ausgaben, zur Verbesserung der Effizienz des öffentlichen Sektors und zur Stärkung der Einnahmen, um die langfristige Tragfähigkeit der Schulden zu gewährleisten", so die Organisation.dailysabah
Die OECD warnte, dass ein langwieriger Krieg im Nahen Osten den Inflationsdruck verlängern könnte, wobei das Preiswachstum in den G-20-Staaten für dieses Jahr auf 4,1% prognostiziert wird. Zudem wies sie auf potenzielle wetterbedingte Angebotsschocks, einschließlich eines starken El Niño, als Risiken für die landwirtschaftliche Produktion und die Lebensmittelpreise hin.ua+1