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nytimes.com.cotton.senate.gov+1.nytimes.com+1.Laut einem Bericht der New York Times vom Donnerstag kamen US-Geheimdienste zu dem Schluss, dass eine chinesische Geschäftsfrau mit engen Verbindungen zu Nvidia-Chef Jensen Huang eine chinesische Agentin war, die Informationen an Peking weiterleitete. Die Times identifiziert sie als Alice Huang, auch bekannt als Huang Le, eine chinesische Staatsbürgerin und Führungskraft beim Rechenzentren-Betreiber Megaspeed in Singapur. US-Behörden ermittelten bereits gegen sie mit dem Verdacht, sie habe fortgeschrittene Nvidia-KI-Chips nach China geschleust. Dem Bericht zufolge wurde Präsident Trump vor etwa einem Jahr über die Erkenntnisse informiert, ergriff jedoch keine Maßnahmen.nytimes.com
Die Times berichtet, dass die Überwachung von Alice Huang ergab, dass sie eine enge Beziehung zu Jensen Huang aufgebaut hatte. Die Erkenntnis, dass Peking Berichte von jemandem erhielt, der direkten Zugang zu einer der mächtigsten Persönlichkeiten im Bereich KI hat, die zudem ein einflussreicher Trump-Verbündeter ist, löste laut der Zeitung "im Weißen Haus Alarm aus". Der Bericht stützt sich auf anonyme Quellen, die über die eingestufte Überwachung informiert wurden, sowie auf weitere Beamte und Brancheninsider.nytimes.com
Laut der Times achtete Trump darauf, Nvidias Chipverkäufe nicht zu stören, da diese für die Wirtschaft und den Aktienmarkt von Bedeutung sind, und die Handelsbeziehungen mit China nicht weiter zu verkomplizieren. In einem Times-Video erklärt die Handelskorrespondentin Ana Swanson, wie die Managerin dazu beisteuerte, verbotene Chips nach China zu leiten und gleichzeitig sensible Informationen an chinesische Behörden weiterzugeben.nytimes.com+1
Megaspeed steht seit einer Times-Recherche vom Oktober 2025 unter öffentlichem Druck. In diesem Bericht hieß es, das Unternehmen habe beschränkte Nvidia-Beschleuniger im Wert von bis zu 2 Milliarden US-Dollar gekauft und diese möglicherweise in Rechenzentren in Malaysia und Indonesien verlagert, die von der Tochtergesellschaft Speedmatrix betrieben werden. US-Senator Tom Cotton erklärte, Megaspeed habe Nvidia-Hardware im Wert von mehr als 4,6 Milliarden US-Dollar importiert und stehe wegen möglicher Verstöße gegen Exportkontrollen unter Ermittlung. Bridge Data Centres von Bain Capital kündigte Megaspeed später als Mieter an seinem Standort in Malaysia.cotton.senate.gov+1
Megaspeed bestreitet jegliche Beteiligung an illegalen Chip-Transfers. Das Unternehmen erklärte, es agiere "vollständig im Rahmen aller geltenden Exportkontrollbestimmungen". Nvidia teilte mit, man habe die Einrichtungen von Megaspeed besucht, keine Beweise für eine Umleitung gefunden und festgestellt, dass das Unternehmen keine chinesischen Aktionäre habe.shortreport.fyi+1
Der Bericht erscheint nur wenige Tage, nachdem der Shortseller Culper Research eine Position gegen Nvidia offengelegt hat. Culper behauptet, dass die China-Verkäufe des Unternehmens über Zwischenhändler wie Megaspeed weitergehen. Culper hatte die Verbindungen von Jensen Huang zu Alice Huang zuvor als "unangenehm eng" bezeichnet und verwies auf eine Party in Taiwan im Juni 2024 sowie ein Abendessen dort im Mai 2025.hedgefundalpha.com+1
Die Kernfrage lautet, wie Washington fortschrittliche KI-Technologie von China fernhalten kann, wenn der Präsident nach Informationen der Times entschied, nicht auf Erkenntnisse zu reagieren, wonach eine mutmaßliche chinesische Agentin Zugang zum wichtigsten Manager der Branche hatte.