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Investing.comTom's Hardware+1Investing.com+1NVIDIA stellte am Montag auf der ISC High Performance 2026 in Hamburg seine beschleunigte Computerplattform Vera Rubin für wissenschaftliches Supercomputing vor. Das Unternehmen positioniert ein einzelnes Rack des neuen Systems als fähig, mit Maschinen auf der TOP500-Liste der weltweit leistungsstärksten Supercomputer zu konkurrieren.Investing.com+1
Das Unternehmen gab an, dass ein Vera Rubin-System mehr als 7 Exaflops an KI-Leistung und 5 Petaflops an nativer doppelter Genauigkeit (FP64) mit bis zu 144 GPUs pro Rack liefern kann. Es kombiniert traditionelle wissenschaftliche Simulation mit KI-Fähigkeiten für Arbeitslasten wie Klimamodellierung, numerische Strömungsmechanik und Energieexploration.Investing.com+1
Mehrere führende Forschungseinrichtungen haben sich für Vera Rubin-basierte Systeme entschieden. Das Leibniz-Rechenzentrum in Deutschland baut Blue Lion, einen Supercomputer, der etwa 30-mal mehr Rechenleistung bietet als das aktuelle SuperMUC-NG-System, das von HPE unter Verwendung der Cray-Technologie der nächsten Generation gebaut wurde. Das National Energy Research Scientific Computing Center am Lawrence Berkeley National Laboratory wird Doudna einsetzen, ein System von Dell Technologies , das nach der Nobelpreisträgerin Jennifer Doudna benannt ist. Es soll nach seiner Inbetriebnahme über 11.000 Forschern dienen und mindestens die zehnfache Leistung seines Vorgängers Perlmutter liefern. Das Los Alamos National Laboratory hat HPE Hewlett Packard Enterprise Company mit dem Bau seiner Supercomputer Mission und Vision beauftragt. Mission dient der Verwaltung des Nuklearbestands, während Vision die offene Wissenschaft und KI-Forschung fortsetzt; beide sind für 2027 geplant.Tom's Hardware+2
Super Micro Computer kündigte auf der ISC 2026 eine Data Center Building Block Solutions-Blaupause für die NVIDIA Vera Rubin NVL4 an, die Forschungseinrichtungen dabei helfen soll, konvergente HPC- und KI-Infrastrukturen in großem Maßstab bereitzustellen. Jede 3,2-Megawatt-Skalierungseinheit enthält acht flüssigkeitsgekühlte Rechenracks, die bis zu 1.152 NVIDIA Rubin-GPUs und 576 Vera-CPUs beherbergen, die über Quantum-X800 InfiniBand-Netzwerke verbunden sind.Investing.com+1
Hersteller wie Dell, Gigabyte, HPE und Supermicro haben Pläne angekündigt, flüssigkeitsgekühlte Vera Rubin-Systeme anzubieten, wobei NVL4-basierte Konfigurationen voraussichtlich im vierten Quartal 2026 verfügbar sein werden.Investing.com
Die Vera Rubin-Plattform integriert sechs gemeinsam entwickelte Chips – die Rubin-GPU, die Vera-CPU, NVLink 6, die ConnectX-9 SuperNIC, die BlueField-4 DPU und den Spectrum-X-Switch – in einer flüssigkeitsgekühlten Architektur. Die erstmals im Januar auf der CES 2026 vorgestellte Plattform wurde von Anfang an darauf ausgelegt, Simulation, Datenanalyse und KI in einem einzigen System zu vereinen. Dies markiert laut NVIDIA eine neue Phase im wissenschaftlichen Rechnen, in der sich KI und traditionelle Simulation gegenseitig verstärken.The Verge+3