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chaincatcher+1chaincatcher+1xenospectrumNVIDIA Senior Vice President Gilad Shainer gab am Montag bekannt, dass das Unternehmen die Massenproduktion von Co-Packaged Optics (CPO) gestartet hat. Die Technologie integriert optische Kommunikation direkt neben den Switch-Chips, um eine höhere Bandbreite bei geringerem Stromverbrauch zu erzielen. Der Meilenstein markiert den Übergang von ersten Partner-Auslieferungen zur storskaligen Fertigung und etabliert CPO als Eckpfeiler der Infrastruktur für KI-Rechenzentren der nächsten Generation.
NVIDIA hatte Anfang des Jahres damit begonnen, seine Spectrum-X CPO-Switches an ausgewählte Partner auszuliefern, wie die Taipei Times im Juni berichtete. Damals deutete Shainer an, dass das Unternehmen die CPO-Produktion in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 hochfahren werde. Die Switches, die gemeinsam mit Lieferkettenpartnern wie TSMC entwickelt wurden, werden nun an eng zusammenarbeitende Kunden geliefert und intern eingesetzt. Eine breitere Nutzung in KI-Fabriken wird für den Rest des Jahres erwartet.chaincatcher+2
Die Spectrum-X Ethernet Photonics-Plattform bietet in ihrer maximalen Konfiguration 512 Ports mit jeweils 800 Gbit/s, was eine Gesamtbandbreite von 409,6 Tbit/s ergibt. Laut NVIDIA liefert die Technologie durch einen Scale-up-Ansatz im Vergleich zu traditionellen Scale-out-Methoden eine zehnfache Leistungssteigerung. Das Unternehmen plant, CPO mit seiner zukünftigen Feynman-Architektur vom Scale-out-Networking auf Scale-up-Verbindungen auszuweiten.taekim.substack+2
Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sorgen über Engpässe in der optischen Lieferkette. Lumentum CEO Michael Hurlston warnte im Juli, dass der Lieferengpass bei Indiumphosphid, dem essenziellen Material für Laserlichtquellen in optischen Verbindungen, gravierender werden könnte als der bei DRAM- oder NAND-Speichern. Das Marktforschungsunternehmen LightCounting schätzt, dass die Nachfrage nach optischen Transceivern das Angebot um 30 % übersteigt.xenospectrum
Selbst mit CPO bleiben InP-Lichtquellen auf der Stückliste: Die Nachfrage verlagert sich auf kontinuierliche Hochleistungslaser, anstatt zu verschwinden. Im März investierte NVIDIA jeweils 2 Milliarden US-Dollar in Lumentum und Coherent, um sich mehrjährige Kaufverpflichtungen und Zugang zu künftigen Produktionskapazitäten beider Unternehmen zu sichern.xenospectrum
Zu den Anstrengungen der Branche zur Behebung des Engpasses gehört der Übergang zu größeren 6-Zoll-InP-Wafern. Coherent gibt an, dass dadurch die Bauteileusbeute pro Wafer vervierfacht und die Chipkosten um mehr als 60 % gesenkt werden können. Das neue Werk von Lumentum in Greensboro, North Carolina, wird die Massenproduktion jedoch erst Mitte 2028 erreichen. Ob das Hochfahren von CPO die optische Lieferkette belasten oder stabilisieren wird, hängt davon ab, wie schnell die Umstellung auf 6-Zoll-Wafer angesichts der weltweit beschleunigten Nachfrage durch den Ausbau der KI-Infrastruktur Ergebnisse liefert.xenospectrum