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news.skhynixprnewswire+1cnbc+1Nvidia-Chef Jensen Huang umwarb in den vergangenen zwei Wochen die Schwergewichte der asiatischen Industrie. In Japan und Südkorea schloss er Partnerschaften, die künstliche Intelligenz in bisher unerreichtem Ausmaß in Fabriken, Robotern und Rechenzentren verankern sollen.
Bei einem zweitägigen Besuch in Tokio Mitte Juli traf sich Huang mit Führungskräften von Toyota, Fujitsu, Kawasaki Heavy Industries, Fanuc und Kioxia. Er warb für Japan als idealen Standort für das, was Nvidia als „physische KI“ bezeichnet: Technologie, die es Maschinen ermöglicht, die reale Welt wahrzunehmen und darin zu handeln. Nvidia stellte während des Besuchs ein neues Weltmodell namens Cosmos 3 Edge vor und kündigte ein Bündnis japanischer Industriegiganten an, das auf einer gemeinsamen Plattform für physische KI aufbauen wird. Die erste Phase der Zusammenarbeit soll noch in diesem Jahr anlaufen.youtube+2
„Das ist das große Versprechen der physischen KI: die Mechatronik-Expertise Japans mit den Durchbrüchen der künstlichen Intelligenz zu verschmelzen“, sagte Huang bei einer Präsentation in Tokio. Der Allianz gehören auch Hitachi und Yaskawa an. Die Gruppe strebt an, Japans Fabriken bis März 2027 auf einer einheitlichen Plattform zu vernetzen.metaintro+2
In Südkorea kündigte Nvidia am 25. Juli auf dem AI Summit in San Francisco eine Initiative über mehr als 500 Milliarden Dollar mit der SK Group an. SK Telecom wird eine Vera Rubin DSX KI-Fabrik mit einer Leistung von 2 Gigawatt bauen, um den weltweiten Rechenbedarf zu decken, während SK hynix und Nvidia gemeinsam KI-Speicher der nächsten Generation entwickeln, darunter HBM.linkedin+1
Unabhängig davon gaben Nvidia, Naver und Brookfield am selben Tag Pläne bekannt, 10 Milliarden Dollar in den Ausbau von Südkoreas souveräner KI-Infrastruktur zu investieren. Nvidia wird 1 Milliarde Dollar zu Naver beisteuern, unter der Bedingung, dass sich das Unternehmen mindestens 9 Milliarden Dollar an zugesagter Finanzierung von Brookfield sichert. Das Projekt wird ein Naver-Rechenzentrum in Sejong bis 2028 von 55 Megawatt auf 200 Megawatt erweitern, mit der langfristigen Vision, 1 Gigawatt zu erreichen.biz.chosun+2
Nvidias Vorstoß in Japan wird durch eine umfassendere Regierungsstrategie gestützt. Tokio kündigte einen überarbeiteten nationalen Robotikplan an mit dem Ziel, bis 2040 rund 10 Millionen KI-gestützte Roboter in 18 Sektoren einzusetzen und über 30 Prozent des globalen KI-Robotikmarktes zu erobern. Verankert ist diese Initiative in Noetra, einem Konsortium aus 44 Unternehmen, darunter SoftBank, Sony, Honda und NEC. Das Konsortium ist mit der Entwicklung von Japans erstem heimischen multimodalen Basismodell beauftragt, wobei die Regierung über fünf Jahre hinweg bis zu 1 Billion Yen bereitstellt.japantimes+2