Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

reuters+1fiercepharmafiercepharmaDer Vorstandsvorsitzende von Novo Nordisk , Mike Doustdar, sagte am Mittwoch, dass der dänische Arzneimittelhersteller für eine direkte Notierung seiner Aktien an der New York Stock Exchange offen sei. Ein solcher Schritt würde die American Depositary Receipts (ADR) ersetzen, über die US-Investoren derzeit die Aktie handeln.reuters+1
"Ich sehe durchaus einige Vorteile darin", sagte Doustdar der Financial Times auf die Frage, ob Novo eine direkte NYSE-Notierung in Betracht ziehen würde. "Unsere Investorenbasis hat sich in den letzten 20 Jahren stärker außerhalb Skandinaviens verlagert, und wir stehen zunehmend im Austausch mit Investoren in den USA."live.euronext
Es gibt derzeit keinen formellen Prozess, und die Primärnotierung von Novo bleibt an der Nasdaq Copenhagen . Doustdar sagte, die Idee kursiere im Unternehmen seit etwa einem Jahrzehnt, aber es habe keine "aktiven Dialoge oder Diskussionen" darüber gegeben, seit er letztes Jahr CEO wurde. Er beschrieb seinen Ansatz als bewusst offen statt festgelegt: "Ich bin ein Typ, der normalerweise nicht mit einem 'Nein' beginnt; ich fange mit 'vielleicht' an."pharmexec+1
Das Kalkül hinter einer hypothetischen Änderung der Notierung spiegelt den Umsatzmix von Novo wider. Die Vereinigten Staaten machen mehr als die Hälfte des Umsatzes des Unternehmens aus und treiben den Großteil der Verkäufe seiner Diabetes- und Gewichtsmanagement-Medikamente, einschließlich Ozempic, voran. Eine direkte Notierung würde US-Investoren den Zugang zu Novo-Aktien ohne die Zwischenschicht der Hinterlegungsscheine ermöglichen, was die Handelsliquidität potenziell verbessern könnte.fiercepharma+1
Novo wäre nicht der erste europäische Arzneimittelhersteller, der einen solchen Schritt unternimmt. AstraZeneca verfolgte Anfang des Jahres eine ähnliche Umstrukturierung seiner US-Notierung, was Teil eines breiteren Trends ist, bei dem europäische Pharmaunternehmen ihren Zugang zu den US-Kapitalmärkten überdenken.pharmexec+1
Die Diskussion über die Notierung kommt zu einem turbulenten Zeitpunkt für Novo. Der Ozempic-Hersteller war noch 2023 das wertvollste börsennotierte Unternehmen Europas, doch die Aktien sind seitdem stark gefallen, da der Wettbewerb durch Mounjaro und Zepbound von Eli Lilly den Marktanteil von Novo bei Stoffwechselmedikamenten unter Druck gesetzt hat. Eine Reihe von Rückschlägen in der Pipeline, darunter das Scheitern der Phase-3-Studien für den Hoffnungsträger Ziltivekimab, hat die Verunsicherung der Anleger verstärkt.pharmexec+1
An seinem ersten Kapitalmarkttag am Montag legte Doustdar Pläne vor, bis 2030 fünf Blockbuster-Medikamente auf den Markt zu bringen, die Produktion von oralem Wegovy auszuweiten und einen verbraucherorientierten Geschäftsbereich aufzubauen. Doch der Pitch konnte die Investoren nicht beruhigen – die Novo-Aktien fielen nach der Veranstaltung um etwa 8 Prozent, was einen kumulativen Rückgang von etwa 20 Prozent seit Jahresbeginn weiter ausweitete. Einige Aktionäre haben, wie zuerst von Reuters berichtet, Novo dazu aufgefordert, größere Akquisitionen zu tätigen, um die Pipeline zu stärken.fiercepharma
Doustdar sagte der Financial Times, dass das Geschäft mit Übernahmen fortgesetzt, aber diszipliniert bleiben werde. Das Unternehmen werde nicht "auf Weihnachtseinkaufstour gehen", nur weil Akquisitionen gerade in Mode seien, sagte er.fiercepharma