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deadline+2netflix+1deadline+1digitalspy+1netflix+1Netflix hat heute sein neuestes Prestige-Drama "House of Guinness" gestartet und damit die größte Wette des Streaming-Giganten auf historisches Fernsehen seit "The Crown" abgeschlossen. Die achtteilige Serie des "Peaky Blinders"-Schöpfers Steven Knight ist ab sofort komplett verfügbar und positioniert sich als Antwort der Plattform auf HBOs "Succession" mit einem ausgeprägten irischen Touch.deadline+2
Das Historiendrama folgt der wohlhabenden Guinness-Brauereidynastie im Dublin der 1860er Jahre, nachdem der Tod des Patriarchen Sir Benjamin Guinness seine vier erwachsenen Kinder in einen Kampf um die Kontrolle über das Familienimperium stürzt. Kritiker ziehen bereits Parallelen sowohl zu Knights Durchbruchserfolg als auch zur gefeierten Unternehmenssaga von HBO; erste Rezensionen beschreiben die Serie als "Succession mit Stout".digitalspy+2
In der Serie spielt James Norton den rätselhaften Brauereivorarbeiter Sean Rafferty, an der Seite von Anthony Boyle und Louis Partridge als die zerstrittenen Brüder Arthur und Edward Guinness. Emily Fairn und Fionn O'Shea vervollständigen die Kernfamilie als Geschwister Anne und Benjamin, die jeweils Geheimnisse hüten, welche das Brauimperium zu zerstören drohen.netflix+2
Der "Game of Thrones"-Star Jack Gleeson kehrt als Byron Hughes auf den Bildschirm zurück, ein entfernter Cousin, der seinen Anteil am Guinness-Vermögen einfordert, während erfahrene irische Schauspieler wie Dervla Kirwan und Michael McElhatton dem Ensemble zusätzliche Gravitas verleihen.wikipedia+1
Knight, der kürzlich verriet, dass die Serie den "Peaky Blinders-Swagger" habe, sagte dem VIP Magazine, er hoffe, dass das Publikum eine Verbindung zur "Härte und Wärme" dieser realen Figuren aufbaue, deren "Geschichte bis heute andauert". Der Schöpfer betonte, wie wichtig es war, Schauspieler in ihren Zwanzigern zu besetzen, um die Guinness-Erben authentisch darzustellen: "Es war wichtig, Leute dieser Generation für die Rollen zu gewinnen".vipmagazine
Erste Kritiken loben die visuelle Pracht der Serie und Knights charakteristischen Stil, merken jedoch an, dass ihr die Schärfe seiner früheren Arbeiten fehlt. Variety nannte es "ein solides Familiendrama", stellte aber fest, dass es "nicht die gleiche elektrisierende Intensität wie Knights früherer Hit liefert". Screen Rant beschrieb es als "ein stilvolles, saftiges Drama, das eine Mischung aus Peaky Blinders & Succession ist", obwohl Kritiker auf vorhersehbare Handlungsstränge hinwiesen.variety+1
Die Produktion nutzte Knights Markenzeichen, die anachronistische Musikauswahl, mit zeitgenössischen irischen Künstlern wie Fontaines D.C. und Kneecap über Bildern aus dem 19. Jahrhundert. Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich in Liverpool und Manchester statt, die als Kulisse für das historische Dublin und New York dienten.tomsguide+1
Bemerkenswert ist, dass die Serie von der Guinness-Nachfahrin Ivana Lowell, der Ur-Ur-Ur-Enkelin von Sir Benjamin, konzipiert wurde, was die familiäre Zustimmung zur Dramatisierung sicherstellte. Knight erkannte die "Verantwortung" an, reale Personen darzustellen, und sagte der BBC: "Man muss es einfach schreiben und die Charaktere richtig treffen".hellomagazine+2