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wikipedia+2.wikipedia+1.wikipedia.people.people.Netflix veröffentlichte am 25. September seine psychologische Thriller-Miniserie „Wayward“ mit Toni Collette in der Hauptrolle, die von Mae Martin entwickelt wurde. Die achtteilige Serie kletterte schnell auf Platz 7 der globalen Streaming-Charts von Netflix und zeigte das unmittelbare Interesse des Publikums an ihrer düsteren Auseinandersetzung mit der US-amerikanischen Industrie für schwer erziehbare Jugendliche.wikipedia+2
Die Serie spielt im Jahr 2003 in Vermont und folgt Alex Dempsey (Martin), einem Transgender-Polizisten, der mit seiner schwangeren Frau Laura in die scheinbar idyllische Stadt Tall Pines zieht. Was zunächst wie eine ruhige Gemeinde hinter therapeutischen Fassaden erscheint, entpuppt sich bald als etwas weitaus Finstereres, als Alex die Tall Pines Academy untersucht, eine Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche, die von der charismatischen, aber manipulativen Evelyn Wade geleitet wird, gespielt von Collette.people+1
Kritiker haben positiv auf „Wayward“ reagiert und ihr eine Zustimmungsrate von 77 % auf Rotten Tomatoes verliehen. Digital Spy lobte die Serie als „gruselig und beunruhigend, aber nicht direkt beängstigend“, während The Guardian sie als „stilvoll und absolut sehenswert“ bezeichnete. The Hollywood Reporter merkte an, dass die Show „so sofort und letztendlich so vollständig in genreübergreifende Seltsamkeit abdriftet, dass sie keine wirkliche Lösung für diese Krise bietet, was sie meiner Meinung nach noch beunruhigender macht“.screenrant+4
Martin ließ sich von persönlichen Erfahrungen inspirieren und enthüllte, dass eine enge Freundin im Alter von 16 Jahren in eine Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche geschickt wurde. „Sie kam zurück und hatte einfach die verrücktesten Geschichten darüber“, sagte Martin gegenüber Netflix' Tudum. Die Serie stützt sich auch auf die kontroverse Geschichte von Institutionen wie Synanon, einer Selbsthilfeorganisation aus den 1970er Jahren, die sich zu einer kultartigen Einheit entwickelte, die konfrontative Therapiemethoden anwandte.forbes+2
Obwohl sie als Miniserie angekündigt wurde, hat Martin Offenheit für eine Fortsetzung der Geschichte bekundet. „Mir wurde gesagt, es sei eine Miniserie, aber es gibt definitiv mehr Geschichte zu erzählen“, verriet Martin gegenüber TV Insider. Collette schloss sich dieser Meinung an und nannte das Konzept „endlos faszinierend“. Netflix hat jedoch keine Pläne für eine zweite Staffel angekündigt, und sowohl Martin als auch Co-Showrunner Ryan Scott haben ihre Zufriedenheit mit dem aktuellen Ende zum Ausdruck gebracht.elle+1
Die Serie erscheint in einer Zeit verstärkter Prüfung der Industrie für schwer erziehbare Jugendliche, wobei aktuelle Dokumentationen und investigative Berichte missbräuchliche Praktiken in ähnlichen Einrichtungen aufgedeckt haben. Martins Auseinandersetzung mit diesen Themen durch die Linse der Kultpsychologie und der Geheimnisse einer Kleinstadt bietet einen zeitgemäßen Kommentar dazu, wie Institutionen, die dazu gedacht sind, schutzbedürftigen Jugendlichen zu helfen, zu Instrumenten der Kontrolle und Manipulation werden können.time+1