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nytimes.com.timesofisrael.com+2.timesofindia.indiatimes.com.Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat mehrere Wochen lang versucht, einen neuen Schlag gegen den Iran vor der israelischen Wahl zu arrangieren, doch die Militärführung stellte sich dagegen, wie drei hochrangige israelische Verteidigungsbeamte und drei weitere mit der Angelegenheit vertraute Personen der New York Times mitteilten. Netanyahu und sein Verteidigungsminister wiesen die Berichte einen Tag vor der Wahl am Dienstag, dem 27. Oktober, zurück.timesofisrael.com
Der Streit wurde am späten Sonntag, dem 25. Oktober, öffentlich. Kanal 12 berichtete von einer "beispiellosen Konfrontation" zwischen Netanyahu und Generalstabschef Eyal Zamir wegen eines Befehls zu einer nicht näher bezeichneten militärischen Aktion. Verteidigungsbeamte befürchteten, dass dies schnell zu einer Konfrontation mit dem Iran führen könnte, berichtete The Times of Israel. Dem Sender zufolge forderte Zamir eine eingehende Diskussion vor der Ausführung des Befehls sowie rechtliche Garantien und die Unterschriften der politischen Ebene, berichtete The Straits Times. Army Radio verbreitete am Montag ähnliche Berichte unter Berufung auf zwei hochrangige Sicherheitsbeamte, und CNN meldete, dass Trump die Genehmigung eines gemeinsamen Schlags vor der Wahl abgelehnt habe, so The Times of Israel.timesofisrael.com+2
The Times berichtete, dass Netanyahu in jüngster Zeit auf eine andere Maßnahme gedrängt habe, die zwar kein direkter Schlag war, von der Zamir jedoch befürchtete, sie könne eine iranische Vergeltung provozieren.nytimes.com
Israel Hayom berichtete, dass Mossad-Chef Roman Gofman die geplante Operation unterstützte, und zitierte eine Quelle, wonach diese "zu einem erneuten Krieg mit dem Iran hätte führen können", so die Anadolu Agency. Haaretz berichtete von einer seltenen Spaltung zwischen Gofman und hochrangigen Mossad-Beamten, von denen einige befürchteten, dass politische Erwägungen den Zeitpunkt der Operationen beeinflussen könnten.aa.com.tr+1
Netanyahu sagte gegenüber Kanal 14, die Berichte seien "Unsinn" und es habe "keinen Streit" mit Zamir gegeben. Sein Büro bezeichnete den CNN-Bericht als "Fake News". Verteidigungsminister Israel Katz nannte die Berichte "völlig grundlos und falsch". "Ich stelle unmissverständlich klar, dass Israel nicht die Absicht hatte, vor den Wahlen in Israel einen Angriff auf den Iran zu starten, während wir gleichzeitig deutlich machen, dass wir mit großer Härte reagieren werden, falls der Iran Israel angreift", sagte er.timesofisrael.com+2
Die IDF erklärten, sie seien "auf ihre Missionen konzentriert" und bezeichneten "jeden anderen Diskurs" als irreführend und irrelevant. Oppositionsführer Avigdor Liberman forderte den Generalstaatsanwalt auf, eine Untersuchung wegen Hochverrats gegen Netanyahu einzuleiten.timesofisrael.com
Netanyahu hat den Iran in den Mittelpunkt seines Wahlkampfs gestellt. Am Wochenende postete er ein KI-generiertes Bild eines Atompilzes über Tel Aviv. Er warnte zudem, dass der Iran und seine Stellvertreter versuchen könnten, die Wahl zu stören. "Testet uns nicht", sagte er.straitstimes.com+1