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abc+2.forbes+2.itv+2.itv+1.forbes+1.Das Natural History Museum in London gab am Dienstagabend die Gewinner des 61. Wettbewerbs „Wildlife Photographer of the Year“ bekannt. Der südafrikanische Fotograf Wim van den Heever erhielt den Hauptpreis für ein eindringliches Bild einer seltenen braunen Hyäne in einer verlassenen namibischen Bergbaustadt.abc+2
Van den Heevers Siegerfoto mit dem Titel „Ghost Town Visitor“ zeigt eine der seltensten Hyänenarten der Welt, wie sie durch die skelettartigen Überreste von Kolmanskop wandert, einer verlassenen Diamantenminensiedlung in der Namib-Wüste. Das Bild, das auch die Kategorie „Urban Wildlife“ gewann, erforderte ein Jahrzehnt Geduld und den Einsatz von Kamerafallen-Technologie.forbes+2
Aus einer Rekordzahl von 60.636 Einsendungen aus 113 Ländern und Gebieten ausgewählt, zeigen die diesjährigen Gewinner die Breite und Vielfalt der zeitgenössischen Naturfotografie. Der Wettbewerb, der nun in seinem 61. Jahr stattfindet, gilt als der weltweit größte Wettbewerb für Naturfotografie.abc+2
Der italienische Fotograf Andrea Dominizi schrieb Geschichte, als er als erster Italiener für sein Bild „After the Destruction“ den Titel „Young Wildlife Photographer of the Year“ gewann. Sein Foto zeigt einen Langhornbock vor verlassenen Holzfällermaschinen in den zentralitalienischen Lepini-Bergen und unterstreicht die Auswirkungen der Lebensraumzerstörung.itv+2
Der Impact Award des Wettbewerbs ging an den brasilianischen Fotografen Fernando Faciole für „Orphan of the Road“, das ein verwaistes Riesenameisenbärenjunges dokumentiert, das seiner Betreuerin in einem Rehabilitationszentrum folgt. Das Bild macht auf Verkehrsunfälle als eine der Hauptursachen für den Rückgang der Riesenameisenbärenpopulation in Brasilien aufmerksam.nhm+1
Die diesjährige Ausstellung integriert den neu entwickelten Biodiversity Intactness Index (BII) des Natural History Museum, ein wissenschaftliches Maß zur Bewertung der regionalen Biodiversität von 0 bis 100 Prozent. Der BII dient als offizieller Indikator im Rahmen des Global Biodiversity Framework und bietet Besuchern Einblicke in die Veränderungen der Lebensräume, die auf den Siegerfotos dargestellt sind.forbes+2
Die 100 besten Fotos werden vom 17. Oktober 2025 bis zum 12. Juli 2026 im Natural History Museum ausgestellt, bevor sie auf nationale und internationale Tournee gehen. Die Ausstellung zielt darauf ab, die Wertschätzung für die natürliche Welt zu fördern und gleichzeitig kritische Naturschutzprobleme hervorzuheben, mit denen die Tierwelt weltweit konfrontiert ist.itv+4