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investing+1techcrunch+1gend+1Das französische Startup für künstliche Intelligenz, Mistral AI, befindet sich laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen in Gesprächen über die Aufnahme von etwa 3 Milliarden Euro (3,5 Milliarden Dollar) an neuem Kapital bei einer Bewertung von rund 20 Milliarden Euro. Die Runde würde die Bewertung des Unternehmens von 11,7 Milliarden Euro, die während der Serie-C-Finanzierung im September 2025 festgelegt wurde, nahezu verdoppeln.mistral+4
Die Gespräche mit Investoren befinden sich noch in einem frühen Stadium und die Bedingungen könnten sich noch ändern, wobei die Bewertung je nach Nachfrage möglicherweise noch höher ausfallen könnte. Die Kapitalbeschaffung würde Europas prominentestem KI-Unternehmen eine erhebliche Finanzspritze verschaffen, während es sich in einem zunehmend teuren Wettlauf um Rechenleistung gegen Konkurrenten in den Vereinigten Staaten und China behauptet.investing+1
Die potenzielle Runde krönt eine Phase aggressiver Kapitalbeschaffung für Mistral. Das Unternehmen nahm im vergangenen September 1,7 Milliarden Euro in seiner Serie-C-Runde auf, angeführt vom niederländischen Halbleiterausrüster ASML , der 1,3 Milliarden Euro für einen Anteil von 11 % investierte. An dieser Runde beteiligten sich zudem Nvidia , DST Global, Andreessen Horowitz, General Catalyst, Index Ventures, Lightspeed und Bpifrance. Im März 2026 nahm Mistral weitere 830 Millionen Dollar an Fremdkapital auf, um ein von Nvidia betriebenes Rechenzentrum in der Nähe von Paris zu errichten.techcrunch+4
Die Umsatzentwicklung von Mistral scheint die Begeisterung der Investoren anzutreiben. Der annualisierte Umsatz des Unternehmens stieg innerhalb eines einzigen Jahres von etwa 20 Millionen Dollar auf mehr als 400 Millionen Dollar, und CEO Arthur Mensch sagte im Januar in Davos, dass Mistral bis Ende 2026 einen Umsatz von 1 Milliarde Euro erwartet.gend+2
Mistral wurde 2023 von Mensch, einem ehemaligen DeepMind-Forscher, zusammen mit den ehemaligen Meta-Forschern Timothée Lacroix und Guillaume Lample gegründet und hat sich durch einen Open-Weight-Ansatz bei KI-Modellen hervorgetan. Das Unternehmen ist auch durch Akquisitionen gewachsen, darunter der Kauf des in Wien ansässigen Unternehmens Emmi AI im Mai 2026, um seine industriellen KI-Fähigkeiten zu stärken.bloomberg+2
Sollte die Runde zu den berichteten Bedingungen abgeschlossen werden, würde Mistral seit seiner Gründung vor drei Jahren insgesamt weit über 6 Milliarden Euro an Eigen- und Fremdkapital aufgenommen haben. Der Deal würde Mistrals Position als wertvollstes KI-Startup Europas weiter festigen, in einer Zeit, in der die politischen Entscheidungsträger des Kontinents auf technologische Souveränität drängen. Mensch sagte Bloomberg im Januar, die Vorstellung, China liege bei KI zurück, sei ein „Märchen“, was den globalen Wettbewerbsdruck unterstreicht, dem sich sein Unternehmen gegenübersieht.bloomberg