Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

reuters+1geekwire+1reuters+1Microsoft bereitet sich darauf vor, seinen KI-Chip der nächsten Generation, den Maia 300, in diesem Herbst vorzustellen, möglicherweise bereits im September. Damit will das Unternehmen seine Bemühungen um eigene Halbleiter verstärken und die Abhängigkeit von Nvidia-Hardware verringern.
Über die geplante Ankündigung berichtete am Montag zuerst das US-Medium The Information unter Berufung auf Personen, die direkt mit den Plänen vertraut sind. Reuters bestätigte den Bericht und wies darauf hin, dass Microsoft die Produktion des selbst entwickelten Chips im nächsten Jahr hochfahren will, um große Cloud-Kunden von dessen Einsatz zu überzeugen.reuters+1
Der Maia 300 wäre die dritte Generation von Microsofts eigener KI-Beschleuniger-Reihe. Der ursprüngliche Maia 100, der Ende 2023 angekündigt wurde, wurde Cloud-Kunden nie auf breiter Basis zur Verfügung gestellt. Die zweite Generation, der Maia 200, kam im Januar 2026 auf den Markt und wird derzeit in Microsoft-Rechenzentren in Iowa eingesetzt, wobei eine Expansion in die Region Phoenix geplant ist. Laut Microsoft treibt der Maia 200 die GPT-5.2-Modelle von OpenAI sowie Microsoft 365 Copilot-Workloads an.geekwire+2
Der Weg zum Maia 300 verlief nicht reibungslos. Mitte 2025 berichtete The Information, dass sich der Maia-Chip der nächsten Generation mit dem Codenamen Braga aufgrund von Designänderungen, Personalmangel und Mitarbeiterfluktuation um mindestens sechs Monate verzögert habe. Aus diesem Chip wurde schließlich der Maia 200, der im Januar 2026 auf den Markt kam und auf der 3-Nanometer-Technologie von Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. basiert.cnbc+2
Bereits bei der Einführung des Maia 200 signalisierte Microsoft, dass der Maia 300 bereits in der Entwicklung sei. Berichte von Ende 2025 legten nahe, dass Intel Foundry den Maia 300 im 18A-Verfahren herstellen könnte.techxplore+1
Die Vorstellung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem große Cloud-Anbieter weiterhin massiv in eigene Chips investieren, um Standard-Hardware von Nvidia zu ergänzen oder zu ersetzen. Amazon verfügt über seine Trainium-Reihe, während die Tensor Processing Units (TPUs) von Googles Muttergesellschaft Alphabet Inc. mittlerweile in der siebten Generation vorliegen. Microsoft hat erklärt, dass der Maia 200 die dreifache FP4-Leistung von Amazons Trainium-Chips der dritten Generation erbringt.geekwire
Indem Microsoft den Maia 300 für eine breitere Kundenbasis zugänglich macht, geht das Unternehmen einen Schritt, den frühere Chip-Generationen nicht gemacht haben: eigene Halbleiter als Produkt anzubieten und nicht nur als internes Werkzeug zu nutzen.