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seattletimes+1.businesstimes+1.seattletimes+1.Die Microsoft-Aktie schloss am Dienstag, den 13. Oktober, auf einem Rekordwert von 543,45 Dollar. Damit wurde das bisherige Hoch von 542,07 Dollar aus dem Oktober 2025 übertroffen und eine viermonatige Rallye gekrönt, die den Großteil der Verluste aus einer schwierigen ersten Jahreshälfte wettgemacht hat. Am Montag, den 12. Oktober, kletterte der Marktwert des Unternehmens erstmals seit letztem Oktober wieder über 4 Billionen Dollar.barrons+1
Laut Bloomberg-Daten, über die The Business Times berichtete, stieg die Aktie am Dienstag um 0,4 Prozent. Sie liegt nun mehr als 54 Prozent über ihrem Tiefstand vom Juni, was einem Zuwachs des Marktwerts um etwa 1,4 Billionen Dollar entspricht. Im Tagesverlauf stiegen die Aktien zeitweise auf bis zu 551,13 Dollar.businesstimes+1
Die Erholung folgte auf eine schwierige Phase. Die Aktie fiel im Juni um 17 Prozent, der schlechteste Monat seit 2000, und verlor fast 600 Milliarden Dollar an Marktwert. Investoren stellten infrage, ob sich die hohen Ausgaben von Microsoft für KI-Infrastruktur auszahlen würden, und sorgten sich zudem, dass KI Softwareunternehmen stören könnte. Das Unternehmen hat erklärt, dass es in diesem Kalenderjahr etwa 190 Milliarden Dollar für Investitionsprojekte ausgeben will.seattletimes+1
Die Stimmung änderte sich nach dem Ergebnisbericht vom 29. Juli. Azure, das Cloud-Geschäft von Microsoft, wuchs um 43 Prozent und übertraf damit die Erwartungen der Analysten von 40 Prozent. Dies war das schnellste Wachstum seit vier Jahren, und der annualisierte Umsatz von Azure überstieg 100 Milliarden Dollar. Die Aktie sprang am nächsten Tag um 16 Prozent nach oben, und Microsoft verzeichnete daraufhin das beste Quartal seit 1998. Das Unternehmen meldete zudem mehr als 30 Millionen zahlende Copilot-Nutzer, ein Anstieg gegenüber 20 Millionen im Vorquartal.businesstimes+2
Die jüngsten Gewinne kamen, nachdem Microsoft am Montag den Maia 300, die dritte Generation seines eigenen KI-Chips, vorgestellt hatte. In einem Blogbeitrag des Unternehmens erklärte Scott Guthrie, Leiter des Bereichs Cloud und KI, dass Microsoft den Einsatz seiner Maia-Chips ab 2027 auf mehrere Gigawatt ausweiten werde. Er sagte, Maia werde zum primären Inferenzsystem für Microsoft-Produkte und -Dienste, also zur zentralen Hardware, die Microsoft für den Betrieb von KI-Modellen nutzt. Guthrie schrieb, dass der Maia 300 voraussichtlich 40 Prozent mehr Token pro Megawatt produzieren werde als führende GPU-basierte Systeme. Reuters berichtete, dass Microsoft im nächsten Jahr mehr als 1 Million dieser Chips einsetzen könnte, was die Abhängigkeit von externen Chipherstellern wie Nvidia verringern würde. Auf X bezeichnete CEO Satya Nadella die Einführung als die bisher größte Wette des Unternehmens auf eigene Halbleitertechnologie.blogs.microsoft+2
Die Wall Street ist überwiegend positiv gegenüber der Aktie eingestellt. Von den 72 Analysten, die Bloomberg beobachtet, stufen 68 sie als Kauf ein, niemand als Verkauf. Ihr durchschnittliches Kursziel von 584 Dollar deutet auf ein Aufwärtspotenzial von etwa 8 Prozent hin.businesstimes
Dennoch hinkt Microsoft dem Markt in diesem Jahr hinterher. Die Aktien sind 2026 um etwa 12 Prozent gestiegen, verglichen mit 21 Prozent beim Nasdaq 100 und 14 Prozent beim S&P 500. Investoren sehen sich zudem mit einer ungelösten Klage konfrontiert: Ein Pensionsfonds für Polizei und Feuerwehr in Michigan reichte im Juni Klage ein und behauptete, Microsoft habe verschleiert, dass sich das Wachstum von Azure verlangsame. Der nächste Ergebnisbericht von Microsoft wird für den 28. Oktober erwartet.tradingkey+2