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hollywoodreporter+1musicbusinessworldwidehollywoodreporter+1Die anhaltende kommerzielle Strahlkraft des Katalogs von Michael Jackson verhalf Sony Music Entertainment zu einem der stärksten Quartale der letzten Zeit, da das Lionsgate-Biopic "Michael" einen Anstieg bei Streaming und Verkäufen der Werke des verstorbenen Künstlers auslöste.
Die Sony Group gab am Freitag die Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal bekannt, die zeigten, dass das Musiksegment einen Umsatz von 562 Milliarden Yen (3,5 Milliarden Dollar) erzielte. Dies entspricht einem Anstieg von 20,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr für die drei Monate bis zum 30. Juni 2026. Die Einnahmen aus aufgezeichneter Musik stiegen um 26,4 Prozent auf 381 Milliarden Yen (2,38 Milliarden Dollar), wobei Jacksons "Thriller" und "Bad" in diesem Zeitraum weltweit die beiden meistverkauften Musikprojekte waren.hollywoodreporter+2
Der Kinoerfolg von "Michael", vertrieben durch Lionsgate Lions Gate Entertainment Corp. , löste laut Music Week eine "fast vierfache Steigerung" der Aktivität rund um Jacksons Katalog aus. Die Streaming-Einnahmen für aufgezeichnete Musik stiegen im Jahresvergleich um 9,7 Prozent auf 1,49 Milliarden Dollar (auf US-Dollar-Basis), während die Kategorie "Sonstiges" – die Live-Auftritte, Merchandising und Synchronisation umfasst – um 39,7 Prozent auf 671,7 Millionen Dollar zulegte.musicweek+1
Neben Jackson wurde das Quartal von Sony durch Ella Langley beflügelt, deren Album "Dandelion" Platz 1 der US-Albumcharts erreichte, sowie durch starke Leistungen von Bad Bunny, Raye, SZA, Luke Combs und Peso Pluma.hollywoodreporter+1
Die Stärke der Musiksparte half dabei, eine ruhige Phase bei Sony Pictures Entertainment auszugleichen, das im Quartal in Nordamerika lediglich die Nate Bargatze-Komödie "The Breadwinner" in die Kinos brachte. Der Umsatz von SPE sank um 13 Prozent auf 1,98 Milliarden Dollar, wobei die Kinoeinnahmen von 132 Millionen Dollar im Vorjahr auf 30 Millionen Dollar zurückgingen. Die TV-Einnahmen sanken aufgrund geringerer Serienauslieferungen um 32 Prozent auf 571 Millionen Dollar. Trotz geringerer Einnahmen stieg das operative Ergebnis von SPE um 21 Prozent auf 156 Millionen Dollar, unterstützt durch gesunkene Marketingkosten.variety+2
Insgesamt verzeichnete die Sony Group einen Quartalsumsatz von 2,837 Billionen Yen (17,8 Milliarden Dollar), ein Plus von 8 Prozent, während der Nettogewinn um 32 Prozent auf 342,2 Milliarden Yen (2,15 Milliarden Dollar) stieg. Das Unternehmen hob seine Jahresprognose für das Musiksegment um 50 Milliarden Yen an und verwies dabei auf günstige Wechselkurse und den Abschluss der Übernahme der Recognition Music Group durch Sony Music Publishing.musicbusinessworldwide+1
Sony merkte an, dass seine Halbleiterwerke in Kumamoto von einem kürzlichen Erdbeben betroffen waren, konnte jedoch noch keine Schätzung zu den finanziellen Auswirkungen abgeben.variety