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bbc+1ita+1ita+1Kein einziger Athlet wurde während der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina positiv auf eine verbotene Substanz getestet, was sie zu den ersten Olympischen Spielen – ob Sommer oder Winter – ohne Dopingverstoß seit 28 Jahren macht, wie die International Testing Agency am 31. März bekannt gab.ita+1
Dieser Meilenstein markiert die ersten sauberen Spiele seit den Olympischen Winterspielen 1998 im japanischen Nagano, bei denen es während des Wettbewerbs ebenfalls keine positiven Tests gab.bbc+1
Die ITA sammelte zwischen der Eröffnung der olympischen Dörfer am 30. Januar und der Abschlussfeier am 22. Februar 3.053 Proben von 1.848 Athleten. Diese Proben umfassten 2.180 Urintests, 768 Blutabnahmen und 105 Trockenblutproben – eine neuere, weniger invasive Methode, die bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris getestet wurde und in Mailand-Cortina breiter eingesetzt wurde. Alle Proben wurden in einem von der WADA akkreditierten Labor in Rom analysiert und werden für bis zu 10 Jahre für eine mögliche erneute Analyse gelagert.thesportsexaminer+4
Die getesteten Athleten machten 63,4 % aller Teilnehmer aus, ein Anstieg gegenüber 55 % bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking. Jedes teilnehmende Nationale Olympische Komitee hatte während der Spiele mindestens einen Athleten, der getestet wurde. Bemerkenswerter ist vielleicht, dass 92 % der teilnehmenden Athleten bereits in den sechs Monaten vor Beginn der Spiele mindestens einmal getestet worden waren, was laut ITA ein gestärktes Programm vor den Spielen widerspiegelt.francsjeux+2
Die ITA wies vorsichtig darauf hin, dass ihre Ergebnisse vorläufig bleiben. „Zum jetzigen Zeitpunkt wurden auf der Grundlage der während der Spiele durchgeführten Tests keine Verstöße gegen Anti-Doping-Regeln festgestellt“, erklärte die Agentur. Die Geschichte liefert einen Grund für diese Vorsicht: Die erneute Analyse von Proben der Olympischen Spiele 2012 in London deckte letztlich 73 Verstöße gegen Anti-Doping-Regeln auf, was zum Entzug von 31 Medaillen und zur Neuzuweisung von 46 weiteren in vier Sportarten führte.ita+3
Das saubere Ergebnis kommt zu einer Zeit, in der Anti-Doping-Behörden wegen der Wirksamkeit ihrer Programme unter Beobachtung stehen. Die Spiele zeichneten sich auch durch Fortschritte in der Testtechnologie aus, darunter ein von Tasso und InnoVero entwickeltes Gerät, das Blut aus Kapillaren an der Schulter statt aus einer Vene entnimmt und so die Invasivität des Prozesses für die Athleten verringert. Ob der Rekord Bestand hat, hängt vom langfristigen Lagerungs- und Reanalyseprogramm ab, das die Dopinglandschaft seit Athen 2004 verändert hat.sportsbusinessjournal+1