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reuters.com+1.reuters.com+1.irishtimes.com.Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte am Donnerstag, den 22. Oktober, dass "illegitime" Proteste in den kommenden Tagen verboten würden. Er machte "aufrührerische" linksextreme Gruppen und Vandalen für die Unruhen und Plünderungen am Samstag, den 17. Oktober, verantwortlich, die zu den schlimmsten städtischen Unruhen in Frankreich seit Jahren zählten, berichtete Reuters. Er äußerte sich nach einem Treffen mit Geheimdienstchefs und hochrangigen Ministern. Von Gewerkschaften organisierte Märsche könnten weiterhin stattfinden, sagte er, könnten aber auf alternative Routen umgeleitet werden, um Unternehmen zu schützen.reuters.com
"Letzten Samstag hatten wir politische und aufrührerische Handlungen von linksextremen Gruppen, deren Ziel es ist, die Republik zu stürzen", sagte Macron laut Reuters. Er sagte auch, dass "die allgemeine Empfehlung lautet, dass es in den kommenden Tagen keine Proteste geben sollte", berichtete The New York Times.irishtimes.com+1
Macron sagte, er werde am Freitag, den 23. Oktober, eine Sitzung des Verteidigungsrates leiten, bei der "wir weitere Entscheidungen treffen werden", berichtete Euronews. Lokale Behörden haben laut Reuters alle für Samstag geplanten Proteste in Marseille und Lyon verboten. In Nizza hat der Präfekt alle Versammlungen im Stadtzentrum am Samstag von 8 Uhr morgens bis Mitternacht untersagt, berichtete The Star unter Berufung auf Xinhua. Grenoble, Rouen, Le Havre und Toulon haben Proteste in ihren Stadtzentren eingeschränkt, berichtete Barron's.euronews.com+3
Justizminister Gérald Darmanin sagte, er wolle, dass Personen, die sich über Protestverbote hinwegsetzen, ihr Wahlrecht verlieren. Er forderte auch Einschränkungen des Zugangs zu sozialen Medien für jeden, der an Gewalt, Plünderungen oder Angriffen auf die Polizei beteiligt ist, berichtete Reuters. Beamte geben an, dass am vergangenen Wochenende fast 1.000 Polizeibeamte verletzt wurden, mehr als 3.000 Geschäfte geplündert oder verwüstet wurden und mehr als 2.500 Personen festgenommen wurden, so The New York Times.reuters.com+1
Die Studentengewerkschaft UNEF hat zu Kundgebungen am Samstag aufgerufen, und die Gelbwesten-Bewegung hat Pläne für einen Marsch durch das Zentrum von Paris eingereicht, berichtete Reuters. Studenten- und Arbeitergewerkschaften haben die Erlaubnis, am Samstag vom Place de la Bastille zum Place de la Nation zu marschieren, und Organisatoren der Gelbwesten sagten, sie würden sich diesem Marsch anschließen, berichtete The Irish Times. Am Donnerstag fand ein Studentenmarsch in Paris statt, nachdem ein Gericht ein polizeiliches Verbot aufgehoben hatte.irishtimes.com+1
Geschäfte im Zentrum von Paris haben begonnen, ihre Fenster zu vernageln. Die Kunstmesse Art Basel Paris bleibt das ganze Wochenende geschlossen, so Reuters. Die Unruhen werden durch die Wut über hohe Energiekosten und angespannte Haushaltsbudgets angetrieben. Auch Investoren sind beunruhigt, und am Donnerstag erreichte die Rendite für 10-jährige französische Staatsanleihen den höchsten Stand seit Juli 2002, berichtete Reuters.reuters.com
Die Organisatoren haben sich gegen die Einschränkungen gewehrt. "Jeder in diesem Land hat das verfassungsmäßige Recht auf freie Meinungsäußerung, das Recht zu protestieren", sagte der Gelbwesten-Organisator Benjamin Ball gegenüber The Irish Times.irishtimes.com