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reuters+1x+1reuters+1Die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama bekräftigte die Bereitschaft der Regierung, „kühne“ und „entschlossene“ Schritte am Devisenmarkt zu unternehmen, während der Yen gegenüber dem Dollar weiterhin nahe Mehrjahrzehntetiefs gehandelt wird. Die Warnungen, die Katayama in den letzten Wochen mehrfach wiederholt hat, erfolgen vor dem Hintergrund sich verschiebender Marktdynamiken nach einem Rückgang des US-Verbrauchervertrauens.
Katayamas jüngste Äußerungen bezogen sich auf den Devisenbericht des US-Finanzministeriums, der eine bilaterale Erklärung hervorhob, in der übermäßige Devisenschwankungen als unerwünscht bezeichnet werden. Laut Bloomberg sagte die Finanzministerin, die japanischen Behörden würden kühne Schritte unternehmen, um Bewegungen am Devisenmarkt „bei Bedarf entschlossen“ entgegenzuwirken. Die Bemerkungen knüpfen an ähnliche Aussagen Katayamas vom 24. Juli an, als sie die Interventionsbereitschaft der Behörden erneuerte, nachdem der Dollar nahe an ein 40-Jahres-Hoch gegenüber dem Yen gestiegen war.bloomberg+3
Das US-Finanzministerium veröffentlichte seinen Bericht über die Makroökonomie und die Devisenpolitik im Juli 2026, in dem die Entwicklungen in der internationalen Wirtschafts- und Wechselkurspolitik bewertet wurden. Katayama erklärte zuvor, dass US-Finanzminister Scott Bessent die Sorgen über den schwachen Yen teile.reuters+1
Das Währungspaar USD/JPY fiel am Dienstag, als sich das US-Verbrauchervertrauen verschlechterte. Der Consumer Confidence Index des Conference Board fiel im Juli um 1,4 Punkte auf 90,8, was den dritten monatlichen Rückgang in Folge markiert. Reuters berichtete, dass das US-Verbrauchervertrauen nachließ und die Wahrnehmung des Arbeitsmarktes durch die Haushalte „generell schwach“ blieb.conference-board+2
Der Wechselkurs fiel am 29. Juli auf etwa 163,50, was laut Trading Economics einem Rückgang von 0,20 % gegenüber der vorherigen Sitzung entspricht. Der Yen hatte sich bereits früher im Sommer in die Nähe von 40-Jahres-Tiefs abgeschwächt, wobei der Dollar Ende Juni bis auf 162,66 Yen kletterte, bevor er weiter auf Niveaus über 163 stieg.reuters+1
Japan hat eine lange Tradition von Interventionen am Devisenmarkt zur Stützung des Yen, und Katayamas schärfere Rhetorik deutet darauf hin, dass die Behörden den Boden für mögliche Aktionen bereiten. Die Finanzministerin hat seit mindestens Juni wiederholt ähnliche Warnungen ausgesprochen, als sie ankündigte, die Regierung sei „bereit, angemessene Maßnahmen zu ergreifen“. Nippon.com berichtete, dass Katayama ihre Interventionsbereitschaft am 24. Juli bekräftigte, als sich der Dollar der Marke von 164 Yen näherte.facebook+1
Die anhaltende Schwäche des Yen mit einem Verlust von rund 0,58 % allein im vergangenen Monat setzt die japanischen Entscheidungsträger weiter unter Druck. Sie sehen sich mit steigenden Importkosten und Inflationssorgen konfrontiert, die mit der schwachen Währung zusammenhängen.tradingeconomics