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forbesmiddleeast.com.bloomberg.com.bloomberg.com+1.Der Internationale Währungsfonds (IWF) veröffentlichte am Donnerstag, den 15. Oktober, auf seiner Jahrestagung in Bangkok seine regionalen Wirtschaftsausblicke. Die Prognosen zeigen ein ungleichmäßiges Wachstum. Das Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum wird 2026 voraussichtlich auf 4,8 % abkühlen, Subsahara-Afrika soll um 4,5 % wachsen, und die Region Naher Osten, Nordafrika und Pakistan wird unter der Last des Iran-Krieges voraussichtlich um 1,3 % schrumpfen.bloomberg.com+1
Der asiatisch-pazifische Raum wuchs im vergangenen Jahr um 5 %. Die Prognose von 4,8 % für 2026 liegt über der IWF-Schätzung vom April von 4,4 %, und das Wachstum dürfte sich 2027 auf 4,4 % abschwächen. Die Nachfrage im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz trieb die Aufwärtskorrektur an. Das Wachstum in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften der Region dürfte von 2,5 % auf 3,2 % ansteigen. Für die Schwellenländer Asiens wird aufgrund höherer Energiepreise eine Verlangsamung von 5,6 % auf 5,1 % prognostiziert.thestar.com.my+1
Der IWF nannte mehrere Risiken: den Energieschock durch den Iran-Krieg, eine mögliche Korrektur des KI-Booms und Spillover-Effekte durch steigende Anleiherenditen in den USA, Großbritannien, der Eurozone und Japan. Zudem forderte er die Zentralbanken auf, bereit zu sein, die Zinsen bei anhaltender Inflation zu erhöhen. Die Prognose für einkommensschwache Volkswirtschaften wurde auf 3,7 % gesenkt.businesstoday.in+1
Der IWF erwartet für Subsahara-Afrika in diesem und im nächsten Jahr ein Wachstum von 4,5 %, was dem Tempo von 2025 entspricht. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als in der April-Prognose. Dennoch berichtete Reuters, dass die Median-Inflation von 3,4 % im Jahr 2025 auf 4,3 % im Jahr 2026 und 5,0 % im Jahr 2027 steigen dürfte. Der Fonds erklärte, die meisten Länder "könnten" ihre Geldpolitik straffen müssen. Die Aussichten variieren auch innerhalb der Region. Der IWF hob die Prognose für Nigeria aufgrund höherer Öleinnahmen auf 4,2 % an, während Südafrika voraussichtlich deutlich hinter dem regionalen Durchschnitt zurückbleiben wird.bloomberg.com+2
Die Region Naher Osten, Nordafrika und Pakistan wuchs 2025 um 3,3 %. Der IWF erwartet für dieses Jahr eine Kontraktion von 1,3 %, bevor eine Erholung um 6,6 % im Jahr 2027 eintritt. Jihad Azour, Direktor des Fonds für den Nahen Osten und Zentralasien, sagte, die Erholung werde "stark, aber ungleichmäßig" sein. Bahrain, Irak, Kuwait und Katar stehen 2026 vor zweistelligen Rückgängen, und Saudi-Arabien wird voraussichtlich um 3,3 % schrumpfen. Das Wachstum im Kaukasus und in Zentralasien dürfte sich von 6,2 % auf 5,2 % verlangsamen.forbesmiddleeast.com+1
Azour sagte, Überschüsse aus der Vorkriegszeit und der Abbau von Lagerbeständen hätten den Schock durch die Schließung der Straße von Hormus durch den Iran abgefedert, warnte jedoch, dass "diese Puffer Zeit gekauft haben, aber sie sind endlich… erneute Störungen könnten weitaus größere Preisanpassungen nach sich ziehen".finance.yahoo.com