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scmp+1.sedaily+1.nbcchicago+1.Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Dienstag seine Prognose für das chinesische Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf 4,5 Prozent gesenkt, nach zuvor 4,6 Prozent im Juli. Damit liegt der Wert am unteren Ende des offiziellen Zielbereichs Pekings von 4,5 bis 5 Prozent. Der Fonds korrigierte zudem seine Prognose für 2027 um einen Zehntelprozentpunkt auf 4,0 Prozent nach unten.scmp+2 Die Senkung erfolgte im Rahmen des IWF-Berichts "World Economic Outlook", der während der Jahrestagung von IWF und Weltbank in Bangkok veröffentlicht wurde. Der Bericht stellt fest, dass die starken Exporte Chinas die schwache Binnennachfrage nicht mehr ausgleichen können.nbcchicago+1 ## Exporte können schwache Binnennachfrage nicht ausgleichen "Die Trägheit des inländischen Konsums und die schwächelnden Investitionen infolge der anhaltenden Belastungen im Immobiliensektor wurden nur teilweise durch eine robuste Exportleistung ausgeglichen", heißt es in dem Bericht laut der South China Morning Post. Zudem werde erwartet, dass "höhere globale Ölpreise sowie anhaltende Unsicherheit und struktureller Gegenwind die Aktivität belasten", während "politische Unterstützungsmaßnahmen eine stärkere Verlangsamung verhindern sollen".newindianexpress+1 Laut AFP hat eine jahrelange Krise im chinesischen Immobiliensektor die Verbraucher verunsichert. Die Ausgaben blieben schwach, obwohl Exporte und High-Tech-Branchen wie künstliche Intelligenz und Elektrofahrzeuge boomen. Chinas Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal um 4,3 Prozent, das langsamste Tempo seit dem vierten Quartal 2022, nach einem Wachstum von 5,0 Prozent im ersten Quartal. Der IWF erklärte, dass Chinas Handelsüberschuss, der im vergangenen Jahr einen Rekordwert von 1,2 Billionen Dollar erreichte, 2026 weiter wachsen könnte.sedaily+1 Das chinesische Außenministerium reagierte darauf mit der Aussage, dass die wirtschaftlichen Fundamentaldaten des Landes weiterhin stark seien und man zuversichtlich in die Zukunft blicke, so IANS.ianslive ## Ölpreisschock und KI prägen das globale Bild Die Herabstufung für China steht im Kontrast zu einer leichten Anhebung der globalen Prognose. Der IWF erwartet nun ein Weltwirtschaftswachstum von 3,1 Prozent in diesem Jahr, gegenüber 3,0 Prozent im Juli, und 3,4 Prozent im Jahr 2027, berichtete die Associated Press. Investitionen in künstliche Intelligenz federn einen Großteil des Energieschocks durch den Krieg im Nahen Osten ab. Die Prognosen des Fonds gehen von einem durchschnittlichen Ölpreis von 96 Dollar pro Barrel in diesem Jahr aus und davon, dass die Schifffahrt durch die Straße von Hormus bis März wieder aufgenommen wird.nbcchicago Die Gewinne durch KI kommen vor allem wenigen Volkswirtschaften zugute. Der IWF hob seine Prognose für Südkorea auf 3,3 Prozent und für Taiwan auf 10,7 Prozent an, beides getrieben durch die Nachfrage nach KI-Chips. Indien soll um 7,0 Prozent wachsen, eine Anhebung um 0,6 Prozentpunkte. Dem Bericht zufolge entfallen nun nur noch auf 32 Länder 95 Prozent des globalen Wachstums, gegenüber 54 Ländern im April.newindianexpress+1 "Die Aussichten sind sehr ungleichmäßig", sagte Silvana Tenreyro, Forschungsdirektorin des IWF, gegenüber Reportern in Bangkok. In einem negativen Szenario, in dem der Ölpreis 130 Dollar pro Barrel erreicht, warnte der Fonds, dass sich das Wachstum weiter abschwächen und die Inflation im Jahr 2027 auf 5,2 Prozent steigen würde.investinglive+1