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wvnews+1timesofindia.indiatimes+1youtube+1Der Iran griff am frühen Dienstag einen Tanker in der Straße von Hormus an und zwang die Besatzung, das brennende Schiff zu verlassen, während die Vereinigten Staaten die zehnte Nacht in Folge Luftangriffe auf die iranische Militärinfrastruktur im ganzen Land durchführten. Die doppelte Eskalation unterstrich das Scheitern eines erst letzten Monat unterzeichneten Waffenstillstandsabkommens und schürte neue Ängste vor einem umfassenderen regionalen Flächenbrand.dw+2
Das britische Zentrum für maritime Handelsoperationen berichtete, dass ein Schiff nach dem Treffer durch ein Projektil nahe der Küste von Oman in Brand geriet und stundenlang manövrierunfähig und brennend auf dem Wasser trieb. Ein zweites Schiff wurde am späten Montag vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate angegriffen. Die griechische Reederei Dynacom Tankers teilte mit, dass zwei ihrer verwalteten Schiffe, die unter maltesischer Flagge fahrende Kavomaleas und die unter liberianischer Flagge fahrende Acheloos, am Montag von Projektilen getroffen wurden, wobei die Kavomaleas Brände im Maschinenraum erlitt, die eine vollständige Evakuierung erzwangen. Die iranische Revolutionsgarde übernahm die Verantwortung und warnte, dass die Meerenge für den Öl- und Gastransport "nicht mehr sicher" sei.newsday+3
Das US-Zentralkommando erklärte, dass die zehnte Nacht der von Präsident Donald Trump angeordneten Angriffe auf iranische militärische Kommandoposten, Luftabwehrsysteme, Raketen- und Drohnenstartplätze sowie maritime Kapazitäten abzielte. Der Iran reagierte mit Angriffen auf mit den USA verbündete Nationen im gesamten Nahen Osten. Bahrain aktivierte nach iranischen Drohnenangriffen Raketenwarnsysteme, während Kuwait meldete, dass seine Luftabwehr anfliegende Projektile bekämpfte. Jordaniens staatliche Nachrichtenagentur berichtete, dass drei Raketen abgefangen wurden und eine vierte in einem abgelegenen südlichen Gebiet einschlug. Ein Pentagon-Sprecher sagte, dass seit der Wiederaufnahme der Angriffe am 7. Juli fast 100 US-Soldaten verletzt wurden, wobei 96 Prozent bereits wieder im Dienst sind.wvnews+4
Ein kleiner diplomatischer Fortschritt zeichnete sich am Montag ab, als der iranische Innenminister Eskandar Momeni zu zweitägigen Gesprächen mit seinem pakistanischen Amtskollegen Mohsin Naqvi in Islamabad eintraf. Pakistan fungiert während des gesamten Konflikts als Hauptvermittler zwischen Washington und Teheran. Ein Vorschlag für eine 10-tägige Waffenruhe wurde laut Reuters über Vermittler übermittelt, während ein Sprecher des iranischen Außenministeriums bestätigte, dass "Nachrichten zwischen den Parteien ausgetauscht werden".youtube+2
US-Außenminister Marco Rubio sagte am Sonntag, die Vereinigten Staaten seien weiterhin zu Verhandlungen bereit, "wenn sich diejenigen durchsetzen, die sich für ein konstruktives Engagement innerhalb des Iran einsetzen". Doch die Kämpfe zeigten keine Anzeichen eines Nachlassens. Die iranischen Behörden meldeten mindestens 50 Tote und 517 Verletzte bei den jüngsten US-Angriffen, während seit Kriegsbeginn am 28. Februar 17 amerikanische Soldaten ums Leben gekommen sind.newsday+1