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presstv+1parstoday+1presstvDer iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen hat offiziell gefordert, dass sechs arabische Staaten für ihre Rolle bei der Unterstützung der militärischen Kampagne der USA und Israels gegen den Iran rechtlich zur Verantwortung gezogen werden, und bezeichnete ihr Vorgehen als Aggressionsakte nach internationalem Recht.
In einem am Donnerstag an UN-Generalsekretär António Guterres und den Präsidenten des Sicherheitsrates gerichteten Schreiben wies Botschafter Amir Saeid Iravani Behauptungen zurück, die Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Kuwait und Jordanien in früheren Korrespondenzen an das Weltgremium geäußert hatten. Iravani bezeichnete die Berufung der sechs Länder auf das Selbstverteidigungsrecht gemäß Artikel 51 der UN-Charta als rechtlich ungültig und argumentierte, dass ihre Handlungen stattdessen "völkerrechtswidrige Handlungen" darstellen, die einer Aggression gemäß der Resolution 3314 der UN-Generalversammlung gleichkommen.parstoday+1
"Die Islamische Republik Iran bekräftigt erneut ihren klaren und konsequenten Standpunkt, dass alle Staaten, deren völkerrechtswidrige Handlungen eine Rolle bei der Aggression der Vereinigten Staaten und des israelischen Regimes gegen ihre Souveränität und territoriale Integrität gespielt haben, zur Rechenschaft gezogen werden müssen", erklärte Iravani in dem Schreiben, wie von Irans Press TV berichtet.presstv+1
Der iranische Gesandte forderte, dass die Golfstaaten und Jordanien "vollständige Wiedergutmachung an die Islamische Republik Iran leisten, einschließlich einer Entschädigung für alle materiellen und moralischen Schäden, die durch ihre völkerrechtswidrigen Handlungen verursacht wurden". Er wies die Behauptungen der arabischen Staaten bezüglich des Krieges, bei dem nach Angaben des Iran mehr als 3.375 Menschen getötet und über 125.630 zivile Strukturen beschädigt wurden, als "unbegründet und substanzlos" zurück.presstv+1
Iravani zitierte Einschätzungen der iranischen Streitkräfte und verwies auf jüngste Äußerungen des Kommandeurs des U.S. Central Command, Admiral Brad Cooper, der Bahrain, die VAE, Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und Jordanien als "außergewöhnliche Teamkollegen" lobte – eine Formulierung, die der iranische Diplomat als Bestätigung ihrer Mitschuld bezeichnete.presstv
Das Schreiben markiert den jüngsten Schlagabtausch in einem diplomatischen Kampf, der sich bei der UN abspielt, seit die US-israelische Militäroperation – mit dem Codenamen Operation Epic Fury – am 28. Februar begann. Im März verabschiedete der Sicherheitsrat die Resolution 2817, die die Vergeltungsschläge des Iran im gesamten Golf verurteilte und das Recht der arabischen Staaten auf Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 bekräftigte; sie wurde mit 13 Ja-Stimmen bei Enthaltungen von China und Russland angenommen.betterworldcampaign+3
Der Iran hat diese Darstellung wiederholt bestritten und argumentiert, dass die USA und Israel einen unprovozierten Angriff gestartet hätten und dass die Golfstaaten ihr Territorium und ihren Luftraum für Angriffe gegen den Iran zur Verfügung gestellt hätten. Teheran hat erklärt, dass das Versäumnis des Sicherheitsrates, die anfängliche US-israelische Offensive anzusprechen, dessen Glaubwürdigkeit untergrabe.trtworld+2
Der Austausch unterstreicht einen sich ausweitenden Riss zwischen dem Iran und seinen arabischen Nachbarn über die rechtliche Verantwortung für den Konflikt, wobei keine diplomatische Lösung in Sicht ist.