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straitstimes.kuwaittimes.straitstimes.Der Internationale Währungsfonds (IWF) teilte am Dienstag, dem 13. Oktober, mit, dass Entwicklungsländer mit niedrigem Einkommen am stärksten unter dem durch den Iran-Krieg verursachten Energieschock leiden. Dennoch erklärte der Fonds, dass viele von ihnen "keine Wahl" hätten, als die Ausgaben zu kürzen oder sich einer Umschuldung zu stellen.kuwaittimes+1
Petya Koeva Brooks, stellvertretende Direktorin der Forschungsabteilung des IWF, sagte gegenüber AFP, dass hochverschuldete ölimportierende Länder am stärksten von dem Schock betroffen seien. Sie sagte, diese Länder stünden vor schwierigen Entscheidungen, um ihre Bürger durch die Krise zu bringen. Sie äußerte sich am Rande der Jahrestagung von IWF und Weltbank in Bangkok.straitstimes+1
"Leider ist die Verschuldung nach Jahren, in denen die Weltwirtschaft von Schock zu Schock taumelte, stark gestiegen, und gleichzeitig ist die Inflation zu einem Problem geworden", sagte sie.kuwaittimes+1
Der World Economic Outlook des IWF wurde am selben Tag veröffentlicht. Er stellte fest, dass Entwicklungsländer mit niedrigem Einkommen, die Netto-Ölimporteure sind und keine Anbindung an den Investitionsboom im Bereich der künstlichen Intelligenz haben, am stärksten von den Auswirkungen des Krieges betroffen sind.straitstimes+1
Der US-Krieg gegen den Iran hat die weltweiten Energiepreise in die Höhe getrieben. Teherans Vergeltungsmaßnahmen richteten sich gegen die Golf-Verbündeten Washingtons und unterbrachen die Öl- und Gasversorgung. Höhere Energiekosten wirken sich nun auf die Preise anderer Waren aus, und auch die Düngemittelversorgung wurde gestört.kuwaittimes
Der Fonds hat die Regierungen dazu aufgerufen, Subventionen begrenzt und gezielt einzusetzen. Er hat zudem alle Länder aufgefordert, fiskalische Puffer wieder aufzubauen und die seit der Pandemie gestiegene Verschuldung in den Griff zu bekommen.straitstimes+1
"Für die am stärksten gefährdeten Länder, in denen der Warenkorb stark von Energie und Lebensmitteln abhängt, ist die Situation in der Tat viel schwieriger", sagte Koeva Brooks. "Aber leider gibt es keine andere Wahl".kuwaittimes+1
Sie sagte, "viele" Länder mit niedrigem Einkommen befänden sich in einer Schuldenkrise oder stünden kurz davor. Diejenigen, die das Problem nicht lösen könnten, sollten eine Umschuldung anstreben. "Wenn die Verschuldung nicht tragfähig ist, dann ist die Lösung dieser Schulden durch eine geordnete und rechtzeitige Umschuldung immer besser als zu warten, denn dann werden die Kosten für eine spätere Umschuldung viel höher sein", sagte sie.straitstimes+1
Trotz des Krieges hob der IWF seine Prognose für das globale Wachstum 2026 an, vor allem weil KI-bezogene Investitionen die fortgeschrittenen Volkswirtschaften ankurbeln. Er erwartet, dass die fortgeschrittenen Volkswirtschaften in diesem Jahr um 2,1 Prozent wachsen werden. Volkswirtschaften in der KI-Lieferkette, wie Taiwan und Südkorea, dürften deutlich schneller wachsen.kuwaittimes+1
Koeva Brooks warnte, dass bei einem Rückgang der KI-Investitionen die Wirtschaftsleistung "nicht nur in fortgeschrittenen Ländern wie den USA, sondern durch Handelsverflechtungen auch in Asien" leiden würde. Im schlimmsten Szenario des IWF, in dem die KI die versprochenen Produktivitätsgewinne nicht liefert, läge die weltweite Wirtschaftsleistung im Jahr 2028 um bis zu 0,4 Prozent unter der Prognose.kuwaittimes
Der Ausblick weist auch auf Klimarisiken hin. Koeva Brooks sagte, dass ein ungewöhnlich intensives El Niño bereits einige Lebensmittelpreise in die Höhe treibe. "Wir haben einen deutlichen Anstieg bei den Preisen für Getränke, Reis und so weiter", sagte sie. "Natürlich könnte sich herausstellen, dass der Dominoeffekt noch größer ist als das, was wir derzeit haben".straitstimes+1