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thenationalnews+1nytimesjpostBei Angriffen der Huthi-Rebellen auf Militärlager in den Provinzen Marib und Hadramaut sind am Donnerstag nach Angaben von Reuters mindestens 30 jemenitische Regierungssoldaten getötet worden. Regierungskreise warnten, dass die Zahl der Opfer noch steigen könnte. The National berichtete, dass die Zahl der getöteten Regierungsmitarbeiter bereits auf mindestens 45 gestiegen sei.thenationalnews+1
Die vom Iran unterstützten Rebellen verkündeten den Beginn einer groß angelegten Militäroperation gegen die von Saudi-Arabien unterstützten Regierungstruppen. Dies stellt eine erhebliche Eskalation der Kämpfe dar, die sich in den letzten Wochen intensiviert haben.thenationalnews
Die Angriffe folgen auf eine Phase zunehmender Gewalt zwischen den Huthi-Rebellen und der international anerkannten jemenitischen Regierung. Im vergangenen Monat erklärten die Regierungstruppen, sie hätten einen Angriff der Huthis südlich der Hafenstadt al-Hudaida abgewehrt. Beamte sprachen von den heftigsten Kämpfen seit Jahren. Der jemenitische Staatsminister Waleed Al Qudaimi erklärte damals, bei den Kämpfen seien mindestens 15 Regierungsmitarbeiter getötet worden, während aufseiten der Huthi-Rebellen nach einer „heroischen Konfrontation“ mehr als 50 Tote und Dutzende Verletzte zu beklagen gewesen seien.thenationalnews
Die Bodenoffensive ist Teil einer umfassenderen Eskalationsstrategie der Huthis, die über die Grenzen des Jemen hinausreicht. Die Rebellen haben in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf saudische Schiffe im Roten Meer und saudische Ölanlagen verstärkt. Sie behaupten, die Angriffe seien eine Reaktion auf die saudische „Blockade“ der von den Huthis kontrollierten Gebiete, einschließlich der Häfen und des internationalen Flughafens von Sanaa.thenationalnews
Saudi-Arabien reagierte mit Luftangriffen auf Militäranlagen der Huthis und kündigte ein internationales Bündnis zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer und der Meerenge von Bab al-Mandab an. Am Mittwoch erklärten die Huthis, sie hätten saudische Öltanker im nördlichen Roten Meer angegriffen, und drohten mit einer Ausweitung der Angriffe auf saudische Öltransportrouten.nytimes+1
Die Eskalation droht den Jemen-Konflikt erneut voll entflammen zu lassen. Seit der Einnahme der Hauptstadt Sanaa durch die Huthis im Jahr 2014 hat der Krieg Hunderttausende Menschenleben gefordert. Nach einem im Jahr 2022 unterzeichneten Abkommen hatten die Kämpfe nachgelassen, doch die jüngste Gewalt hat die relative Ruhe zunichte gemacht. Saudi-Arabien wirft den Huthis vor, ausländischen Interessen zu dienen. Analysten weisen darauf hin, dass Riad offenbar militärische Optionen vorbereitet, darunter eine mögliche, von Saudi-Arabien unterstützte jemenitische Offensive um Marib oder an der Küste des Roten Meeres.jpost+1