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dailysabah+1\n- Unabhängig davon trafen sechs ballistische Raketen die jemenitische Hafenstadt al-Makha. Regierungsvertretern zufolge wurden dabei mindestens sechs Menschen getötet und Fischerboote zerstört.aljazeera+1\n- Die Angriffe folgen auf die Erklärung einer Seeblockade gegen Saudi-Arabien durch die Huthis am 20. Juli. Ein hochrangiger Huthi-Vertreter erklärte gegenüber ITV News, die Gruppe plane eine weitere Eskalation.itvDie jemenitischen Huthi-Kräfte haben am Freitag einen Drohnenangriff auf eine Anlage von Saudi Aramco in Nadschran verübt und die Hafenstadt al-Makha (Mokka) am Roten Meer mit ballistischen Raketen beschossen. Dabei wurden mindestens sechs Menschen getötet. Die Angriffe markieren eine deutliche Eskalation der Feindseligkeiten zwischen der mit dem Iran verbündeten Miliz und den von Saudi-Arabien unterstützten Kräften.\n\n## Aramco-Anlage im Visier\n\nDie von den Huthis kontrollierte Nachrichtenagentur Saba meldete unter Berufung auf eine Militärquelle, die Gruppe habe „Aramco Najran“ mit einer Drohne angegriffen und die Operation habe „ihr Ziel erfolgreich erreicht“. Der Angriff sei eine Reaktion auf das Eindringen saudi-arabischer Militärflugzeuge in den Luftraum über dem Nordosten der jemenitischen Provinz Sa'da gewesen, was die Miliz als Verletzung der Souveränität bezeichnete. Die saudi-arabischen Behörden und Aramco hatten sich zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht zu den Angaben geäußert, und es lagen keine Informationen über Schäden oder Opfer vor.dailysabah+2\n\nDer Angriff erfolgte nur wenige Tage nach einem weiteren Huthi-Angriff auf Nadschran am 6. August, bei dem elf Zivilisten, darunter sieben saudi-arabische Staatsbürger, verletzt wurden. Zuvor hatte die Miliz am 14. August einen angeblichen Angriff mit zwei Drohnen auf eine Aramco-Raffinerie in Dschasan gemeldet.aljazeera+1\n\n## Tödliche Angriffe auf al-Makha\n\nUnabhängig davon feuerten die Huthi-Kräfte sechs ballistische Raketen auf al-Makha ab, eine Hafenstadt an der Westküste des Jemen, die von der international anerkannten Regierung verwaltet wird. Nach Angaben der jemenitischen Regierung galten die Angriffe der zivilen Infrastruktur und dem Hafen, wobei mindestens vier Zivilisten getötet und Fischerboote in Brand gesteckt wurden. Ein Militärvertreter erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, die Zahl der Todesopfer liege bei mindestens acht, darunter zwei Sicherheitskräfte. Israel National News berichtete unter Berufung auf Nachrichtenagenturen von sechs Toten.israelnationalnews+1\n\nDer Militärsprecher der Huthis, Brigadegeneral Yahya Saree, erklärte, bei den Angriffen seien „Boote und Waffen“ zerstört worden, zudem habe es „Dutzende Tote und Verletzte in den Reihen des saudi-arabischen Feindes“ gegeben.abna24\n\n## Umfassendere Eskalation\n\nDie Angriffe sind Teil einer größeren Offensive, die begann, nachdem die Huthis am 20. Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien ausgerufen hatten. Als Grund nannten sie die jahrelange saudi-arabische Blockade der von den Huthis kontrollierten Gebiete. Seitdem hat die Gruppe Angriffe auf saudi-arabische Tanker, Energieanlagen und Flughäfen für sich reklamiert.english.news\n\nIn einem Interview mit ITV News drohte der hochrangige politische Huthi-Vertreter Mohammed al-Bukhaiti mit einer weiteren Eskalation. „Wir werden Saudi-Arabien eine Lektion erteilen“, sagte er. „Die Blockade wird so lange verschärft, bis alle saudi-arabischen Häfen und Flughäfen erfolgreich geschlossen sind.“itv\n\nSaudi-Arabien hat kürzlich eine multinationale Koalition zum Schutz der Schifffahrt in der Meerenge von Bab al-Mandab angekündigt, der unter anderem die USA, Kuwait, Oman, Jordanien und mehrere andere Staaten angehören. Die Eskalation erfolgt vor dem Hintergrund der stagnierenden Diplomatie zwischen den USA und dem Iran, während die regionalen Spannungen durch den breiteren Konflikt verschärft werden.aljazeera+1