Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

gmanetwork.delta-optimist.delta-optimist.Eine ballistische Rakete schlug am späten Dienstag im Hauptquartier von Saudi Aramco in Dhahran ein und löste einen Brand in einem Verwaltungsgebäude aus, so das saudische Energieministerium. Es war der bisher direkteste Schlag gegen das Rückgrat der Wirtschaft des Königreichs, seit die Kämpfe mit den vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen im Jemen wieder aufgeflammt sind. Das Ministerium teilte mit, die Behörden hätten reagiert und die notwendigen Maßnahmen ergriffen; es seien keine Menschen verletzt oder getötet worden.japantimes+2
Eine Unternehmensquelle berichtete Reuters, dass eine ballistische Rakete einen Büroturm in dem Komplex getroffen und die oberen drei Stockwerke beschädigt habe. Die Quelle und zwei weitere mit der Angelegenheit vertraute Personen bestätigten, dass das Gebäude in Flammen stand. Bloomberg berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, dass das Feuer später gelöscht wurde und unklar sei, ob der Schaden durch einen direkten Treffer oder durch Trümmer abgefangener Projektile entstand. Die von Saudi-Arabien geführte Koalition erklärte, Fragmente einer über Dhahran abgefangenen Rakete seien in einem Wohngebiet niedergegangen.gmanetwork+3
Vier Quellen teilten Reuters mit, dass ein Evakuierungsbefehl für das Gebäude erteilt wurde und die Mitarbeiter angewiesen wurden, am Mittwoch von zu Hause aus zu arbeiten. Der Komplex beherbergt ein wichtiges Einsatzzentrum, das die Onshore- und Offshore-Anlagen, Pipelines, Raffinerien und Exportterminals von Aramco überwacht.jpost+2
In Riad meldete der saudische Zivilschutz, dass Trümmer von zwei abgefangenen Houthi-Raketen zwei Frauen, einen Mann und ein Kind verletzten sowie 15 Häuser beschädigten. Die Koalition berichtete zudem über das Abfangen ballistischer Raketen, Drohnen und Marschflugkörper über Riad und dem südlichen Gebiet Wadi al-Dawasir.delta-optimist+1
Zuvor hatte die Koalition die Sabaha-Station der Yemen Petroleum Company angegriffen, ein Treibstoffdepot auf einem Hügel westlich von Sanaa. In einem seltenen Schritt hatte sie zuvor Zivilisten aufgefordert, das Gebiet zu verlassen. Koalitionssprecher Generalmajor Turki al-Maliki beschuldigte die Houthis, Raketen und Drohnen in den unterirdischen Treibstofflagern des Geländes zu verstecken. Die Ölgesellschaft erklärte, die Tanks dort seien leer gewesen. Der militärische Sprecher der Houthis, Yahya Saree, hatte vor einer "festen und schmerzhaften" Antwort gewarnt und das Aramco-Hauptquartier in Dhahran sowie eine Raffinerie in Riad als mögliche Ziele genannt.gmanetwork+2
Vor dem Aramco-Angriff warnte das saudische Kabinett, dass die Houthis für ihre wiederholten Angriffe "Konsequenzen zu tragen" hätten.delta-optimist
Seit einer Woche feuern die Houthis Raketen und Drohnen auf saudische Ziele. Ein Angriff am Samstag auf den King Khalid International Airport in Riad tötete 13 Menschen und verletzte mehr als 300. Das Luftfahrtanalyseunternehmen Cirium gab an, dass seit dem 8. Oktober mehr als 3 120 geplante Flüge von saudischen Flughäfen gestrichen wurden. Die Kämpfe flammten wieder auf, nachdem die Houthis in Richtung der Straße von Bab al-Mandab vorgerückt waren. Diese Route ist seit der Schließung der Straße von Hormus durch den Iran im Februar noch wichtiger geworden. Washington hat zwar Geheimdienst- und Planungsunterstützung geleistet, aber selbst keine Angriffe durchgeführt.gmanetwork+1
"Es könnte eine Warnung sein – oder ein Zeichen für das, was noch kommen wird", sagte Adam Baron von New America.delta-optimist