Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

rfi+1news.usni+1rfi+1Der ranghöchste britische Militärbeamte hat gewarnt, dass das Land die gefährlichste Sicherheitsphase seit Jahrzehnten durchlebt, während europäische Staats- und Regierungschefs zunehmend dringlich vor Russlands ausweitender Kampagne aus Sabotage, Cyberangriffen und hybrider Kriegsführung gegen den Westen warnen.
Air Chief Marshal Sir Richard Knighton, Chef des Verteidigungsstabes, erklärte gegenüber BBC Radio 4, dass die Risiken für Großbritannien "größer sind als ich sie seit dem Kalten Krieg kenne" in seiner 35-jährigen Laufbahn. Er sagte, Großbritannien müsse sich auf "potenziell viel größere, längere Konflikte" einstellen als die kurzen, begrenzten Operationen, die die britische Militärplanung der letzten zwei Jahrzehnte geprägt haben.express+2
Knighton beschrieb, wie Russland aktiv "unsere Verteidigung sondiert, herausfordert und testet", und verwies auf vermehrte russische Langstreckenflüge in der Nähe des britischen Luftraums sowie ein breiteres Muster von "Cyberangriffen oder Versuchen, Technologie zu schmuggeln, sowie rücksichtsloser Sabotage und Attentatsversuchen". Er fügte hinzu, dass "Russland definitiv den Einsatz erhöht und riskiert, eine Grenze zu überschreiten".express
Der First Sea Lord, General Sir Gwyn Jenkins, bekräftigte diese Botschaft in einer Rede im Admiralty House am 17. September und bezeichnete Russland als "die größte Bedrohung für unsere Sicherheit heute", die "am stärksten im maritimen Bereich spürbar ist – im Nordatlantik und im hohen Norden".news.usni+1
Frankreichs Innenminister Laurent Nunez beschrieb die Bedrohung durch hybride Kriegsführung in einem Interview mit BFMTV/RMC am Montag als "real" und "dokumentiert". Seine Kommentare folgten auf die Ankündigung von Präsident Emmanuel Macron am 19. September, einen Plan zum Schutz kritischer französischer Infrastruktur vor Drohnen- und Cyberangriffen zu erstellen, wobei Macron feststellte, dass "sich die Art der russischen Aggression und die Bedrohungen in Europa ändern".rfi+1
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk warnte, dass Geheimdienstinformationen darauf hindeuteten, dass Russland hybride Angriffe mit Drohnen oder Raketen gegen europäische Länder plane, die die Ukraine unterstützen. Die Warnungen folgen auf eine Reihe von Vorfällen, darunter eine im August am Flughafen Leipzig/Halle in Deutschland entdeckte mit Sprengstoff beladene Drohne und eine am 15. September über litauischem Luftraum abgeschossene Drohne.newsweek+2
Eine am 21. September veröffentlichte YouGov-Umfrage ergab, dass 40 Prozent der Briten Russland mittlerweile als eine große Bedrohung für den Rest Europas jenseits der Ukraine ansehen, während weitere 36 Prozent es als moderate Bedrohung beschreiben. Die Umfrage spiegelt einen breiteren Wandel in der öffentlichen Stimmung wider, da sich Vorfälle russischer hybrider Aktivitäten auf dem gesamten Kontinent häufen.yougov
Die Historikerin Margaret MacMillan sagte der BBC: "Es sind nicht die Panzer, um die man sich sorgen muss. Es ist das Durchtrennen von Kabeln auf dem Meeresboden. Es ist das Hacken von Systemen, von denen so viel abhängt". Sie fügte hinzu: "Ich glaube nicht, dass wir psychologisch vorbereitet sind… aber ich glaube, dass wir beginnen zu erkennen, dass Krieg etwas ist, das uns näher ist, als wir wahrhaben wollen".londonlovesbusiness
NATO-Generalsekretär Mark Rutte sagte diese Woche, dass Russland "weiterhin mit rücksichtslosen und gefährlichen Angriffen um sich schlägt".newsweek