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finance.yahoofinance.yahoo+1axios+1Die britische Kulturministerin Lisa Nandy erklärte am Dienstag, sie sei "geneigt einzugreifen" bei der geplanten 110-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros. Discovery durch die Paramount Skydance Corp. Dies wirft die Aussicht auf eine formelle regulatorische Prüfung auf, die einen der größten Mediendeals der Geschichte verzögern könnte.
Nandys Ministerium schrieb sowohl an die aktuellen als auch an die vorgeschlagenen Eigentümer von Warner Bros. Discovery, um sie über ihre Position zu informieren, wie sie in einer schriftlichen Erklärung an das Parlament mitteilte. Ihre Bewertung konzentrierte sich auf die potenziellen Auswirkungen des Deals auf das britische Publikum bei Diensten wie Channel 5, TNT Sports, Cartoon Network, Nickelodeon, CNN International sowie den Streaming-Plattformen Paramount+ und HBO Max.investing+3
"Ich bin mir der Notwendigkeit bewusst, zeitnah eine endgültige Entscheidung zu treffen, und werde mich bemühen, dies angemessen zu tun", sagte Nandy. Sie setzte den Unternehmen eine Frist bis zum 6. Juli für eine Stellungnahme, bevor sie entscheidet, ob eine formelle Mitteilung über ein Eingreifen im öffentlichen Interesse (Public Interest Intervention Notice) herausgegeben wird.finance.yahoo
Sollte eine solche Mitteilung erfolgen, würde dies parallele Prüfungen durch die Medienregulierungsbehörde Ofcom und die Competition and Markets Authority auslösen, die bis zu 40 Tage Zeit für einen Bericht haben. Nandy würde dann entscheiden, ob sie den Deal genehmigt oder für eine weitere Untersuchung von bis zu 24 Wochen weiterleitet. Nandy sagte zudem, sie prüfe, ob die Regeln zum öffentlichen Interesse ausgeweitet werden sollten, um die wachsende Rolle des Abrufkonsums besser widerzuspiegeln.devdiscourse+2
Der Reuters-Bericht merkte an, dass der Deal bereits von den Vereinigten Staaten, China, Australien, Deutschland, Frankreich und Saudi-Arabien genehmigt wurde. Das US-Justizministerium erteilte Mitte Juni eine bedingungslose Genehmigung mit der Begründung, die Fusion "wird den Wettbewerb oder die amerikanischen Verbraucher wahrscheinlich nicht schädigen". Die Europäische Union bereitet sich Berichten zufolge ebenfalls darauf vor, die Transaktion zu genehmigen, sofern Paramount zustimmt, ein Joint Venture mit Universal Pictures zu veräußern.kfgo+3
Die CMA leitete Anfang des Monats separat eine eigene Phase-1-Wettbewerbsuntersuchung zur Fusion ein, mit einer ersten Frist bis zum 7. August, um festzustellen, ob eine detailliertere Phase-2-Prüfung erforderlich ist. Reuters merkte an, dass das Eingreifen der britischen Regierung an die anfängliche Blockade der 69-Milliarden-Dollar-Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft durch die CMA im Jahr 2023 erinnert.bloomberg+2
Warner Bros. Discovery reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme, und Paramount war am Dienstag nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Die geplante Fusion, die im Februar 2026 angekündigt wurde, würde zwei große Hollywood-Studios, die Streaming-Dienste HBO und Paramount+ sowie die Nachrichtennetzwerke CNN und CBS unter der Kontrolle von Paramount Skydance CEO David Ellison vereinen. Sollte sie abgeschlossen werden, würde sie den größten Medienkonzern in der Geschichte der USA schaffen.facebook+2