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globalbankingandfinance+1reutersglobalbankingandfinanceGroßbritannien hat am Donnerstag die 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance aus wettbewerbsrechtlicher Sicht genehmigt und damit eine der letzten großen regulatorischen Hürden für den größten Mediendeal der Geschichte genommen.globalbankingandfinance+1
Die Competition and Markets Authority schloss ihre Phase-1-Untersuchung kurz vor Ablauf der Frist am 7. August ab und kam zu dem Schluss, dass die Fusion keine realistische Aussicht auf eine erhebliche Verringerung des Wettbewerbs im Vereinigten Königreich darstellt. Die Regulierungsbehörde hatte ihre formelle Untersuchung am 10. Juni nach einer monatelangen Konsultationsphase mit Interessengruppen eingeleitet.reuters+3
Die britische Regierung erklärte zudem, dass sie aus Gründen des öffentlichen Interesses nicht in den Deal eingreifen werde, nachdem Paramount seine Zusagen hinsichtlich der Programmgestaltung und des Nachrichtenangebots in Großbritannien verstärkt hatte. Damit ist eine separate Sorge ausgeräumt, die Ende Juni von Kulturministerin Lisa Nandy geäußert worden war. Sie hatte gewarnt, dass sie wegen Fragen der Medienvielfalt "zu einem Eingreifen neige", und verwies dabei auf die Zusammenführung von CBS, CNN, HBO und TNT Sports unter einem einzigen Eigentümer.thehill+2
Die Genehmigung am Donnerstag folgt auf frühere Freigaben durch das US-Justizministerium, das im Juni zu dem Schluss kam, dass die Fusion "wahrscheinlich keine Beeinträchtigung des Wettbewerbs oder der amerikanischen Verbraucher verursachen wird", sowie durch die Europäische Kommission, die im Juli grünes Licht gab. Die Aktionäre von Warner Bros. Discovery hatten der Transaktion bereits im April zugestimmt, wobei die Unternehmen einen Abschluss im dritten Quartal 2026 anstreben.cnbc+2
Trotz der regulatorischen Fortschritte steht dem Deal in den USA weiterhin ein rechtliches Hindernis im Weg. Ein Bundesgericht in Kalifornien hat die Fusion bis mindestens 17. August eingefroren, während es eine Kartellrechtsklage einer Gruppe von Generalstaatsanwälten mehrerer US-Bundesstaaten prüft. Das Ergebnis dieses Verfahrens bleibt die unmittelbarste Hürde für den Abschluss der Transaktion, die die globale Unterhaltungslandschaft durch die Zusammenführung der Film- und Fernsehgüter von Paramount mit den Studios von Warner Bros., HBO und CNN neu gestalten würde.miamarket