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theinformation+1mediapost+1reuters+1Google Alphabet Inc. drängt Nachrichtenverlage dazu, umfassende Rechte an ihren Inhalten einzuräumen – einschließlich der Nutzung von Artikeln für das Training von KI-Modellen –, als Bedingung für die Teilnahme an seinem Pilotprogramm für „KI-gestützte Artikelübersichten“, wie The Information diese Woche berichtete.mediapost+1
Verlage, die sich weigern, an der erweiterten Lizenzvereinbarung teilzunehmen, werden laut The Information unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Person letztlich die jährlichen Zahlungen verlieren, die Google im Rahmen seines älteren Google News Showcase-Programms geleistet hat, dessen Einstellung das Unternehmen einigen Verlagen bereits angekündigt hat.mediapost+1
Google startete das Pilotprojekt für KI-gestützte Artikelübersichten im Dezember 2025 mit Partnern wie The Washington Post, The Guardian, Der Spiegel, El País und The Times of India. Das Programm wurde ursprünglich als eine Möglichkeit dargestellt, zu „erforschen, wie KI ein stärker engagiertes Publikum“ zurück zu den ursprünglichen Nachrichtenquellen führen kann, wobei Google die Verlage für potenzielle Verkehrsrückgänge entschädigte, die durch KI-generierte Zusammenfassungen auf ihren Google News-Seiten verursacht wurden.mediacopilot+3
Nun berichtet The Information, dass Google im Rahmen des Pilotprojekts zusätzliche Optionen anbietet, um die Nutzung von Verlaginhalten auszuweiten. Die erweiterten Berechtigungen würden Google die Möglichkeit geben, seine KI-Modelle mit diesen Inhalten zu trainieren und gleichzeitig zukünftige rechtliche Haftungsrisiken zu reduzieren. Indem Google Verlage an umfassendere Vereinbarungen bindet, sichert sich das Unternehmen sowohl einen wettbewerbsrechtlichen Vorteil als auch operative Flexibilität für seine KI-Produkte.mediapost+1
Der Schritt erfolgt inmitten einer wachsenden regulatorischen Prüfung von Googles Nutzung von Verlaginhalten für generative KI. Im Dezember 2025 leitete die Europäische Kommission eine formelle kartellrechtliche Untersuchung ein, um zu prüfen, ob Google gegen EU-Wettbewerbsregeln verstößt, indem es die Inhalte von Web-Publishern nutzt, um KI-Übersichten und den KI-Modus ohne angemessene Vergütung oder sinnvolle Opt-out-Optionen zu betreiben.cnbc+2
Im Vereinigten Königreich ordnete die Competition and Markets Authority Anfang Juni an, dass Google Verlagen eine größere Kontrolle darüber geben muss, wie ihre Inhalte in KI-Suchergebnissen erscheinen, einschließlich des Rechts, sich von KI-Übersichten und dem Training von KI-Modellen abzumelden. Verlage haben das Opt-out als schwierige Wahl beschrieben, da eine Verweigerung der KI-Einbindung ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen verringern könnte.reuters+1
Jesse Angelo, Gründer und CEO der Investmentfirma Checker Media, sagte gegenüber The Information, dass der Empfehlungsverkehr von Google so stark zurückgegangen sei, dass Verlage ihre Geschäfte „auf Eins-zu-eins-Beziehungen umstellen, sei es durch Abonnements oder Registrierungen“. Diese Verschiebung spiegelt eine breitere Abrechnung in der Nachrichtenbranche darüber wider, ob die Abhängigkeit von Plattformzahlungen nachhaltig bleibt, während KI die Art und Weise verändert, wie Leser Journalismus entdecken und konsumieren.mediapost