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seekingalpha+1seekingalpha+1prnewswire+1Der J.P. Morgan Global Composite PMI Output Index stieg im Juli von 52,0 im Juni auf 52,6 Punkte. Dies ist der höchste Stand seit Februar und signalisiert laut den am 6. August veröffentlichten Daten von S&P Global eine Beschleunigung der weltweiten Wirtschaftsaktivität.seekingalpha+1
Der Anstieg um 0,6 Punkte verringert den Abstand zum Durchschnittswert vor dem Konflikt und deutet auf ein globales BIP-Wachstum von etwa 2,6 Prozent auf annualisierter Basis zu Beginn des dritten Quartals hin, was nur leicht unter dem langfristigen Durchschnitt von 2,9 Prozent liegt.seekingalpha
In einer ungewöhnlich anhaltenden Entwicklung übertraf die Fertigung das Wachstum im Dienstleistungssektor im Juli den fünften Monat in Folge. Die Technologie- und Maschinenbausektoren führten die Gewinne an, wobei die Produktion technischer Ausrüstung das schnellste Wachstum seit Mai 2021 verzeichnete, befeuert durch KI-Nachfrage und gestiegene Verteidigungsausgaben. Auch die zukunftsorientierten Indikatoren verbesserten sich, wobei sowohl die Indizes für neue Aufträge als auch für die zukünftige Produktion Fünfmonatshochs erreichten.glensidelocal+1
Die Stärke der Fertigung spiegelte sich auch in den US-Daten wider. Der ISM Manufacturing PMI lag im Juli bei 55,6 Prozent, ein Anstieg um 2,3 Prozentpunkte gegenüber Juni und der höchste Wert seit Mai 2022, wobei fünfzehn von achtzehn beobachteten Branchen Wachstum meldeten. Die Produktion sprang auf 58,5 Prozent, ein fast Fünfjahreshoch, und die Beschäftigung kehrte erstmals seit 33 Monaten in die Expansionszone zurück.prnewswire+2
Die globale Umfrage deckte mehr als 40 Wirtschaftsregionen ab und zeigte neben dem Wachstumsanstieg auch einen geringeren Inflationsdruck. Die Verbraucherdienstleistungen erholten sich aufgrund günstiger makroökonomischer Faktoren, wobei einige Gewinne auf einmalige Ereignisse wie die Weltmeisterschaft zurückgeführt wurden, was Fragen zur Nachhaltigkeit aufwirft.glensidelocal+1
Die Bankenaktivität blieb ein Schwachpunkt, wobei schwaches Wachstum und langsamere Auftragseingänge auf potenzielle Gegenwinde hindeuten. S&P Global merkte an, dass das breitere Wachstumsszenario intakt blieb, auch wenn sich die Dynamik in der Fertigung angesichts hoher Preise, Unsicherheit und reduziertem Lageraufbau etwas verlangsamte. Der Konflikt im Nahen Osten stellt weiterhin ein Hintergrundrisiko für den Ausblick dar, obwohl die PMI-Daten darauf hindeuten, dass sich die Volkswirtschaften an die Störungen anpassen.seekingalpha+3