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reutersreutersreutersAnleger zogen in der Woche bis zum 16. September 23,21 Milliarden Dollar aus globalen Aktienfonds ab. Dies ist der größte wöchentliche Abfluss seit Dezember 2025, da steigende Ölpreise und die jüngste Zinserhöhung der Federal Reserve einen breiten Rückzug aus Risikoanlagen befeuerten, wie aus Daten von LSEG Lipper hervorgeht, über die Reuters berichtete.reuters
Die Fed hob die Zinsen am Mittwoch um 25 Basispunkte an und signalisierte, dass weitere Erhöhungen erforderlich sein könnten, um die durch höhere Energiekosten infolge des Konflikts im Iran getriebene Inflation zu dämpfen. Rohöl kletterte im Wochenverlauf auf ein Viermonatshoch, was die Renditen von Staatsanleihen in die Höhe trieb und wachstumsorientierte Fonds stark belastete.reuters
US-Aktienfonds waren am stärksten vom Verkaufsdruck betroffen; Anleger zogen in der vierten Woche in Folge netto 31,44 Milliarden Dollar ab. Europäische Aktienfonds verzeichneten moderate Abflüsse von 295 Millionen Dollar, während asiatische Fonds mit Nettozuflüssen von 6,26 Milliarden Dollar gegen den Trend schwammen. Aktienfonds für Schwellenländer verzeichneten die zweite Woche in Folge Abflüsse in Höhe von insgesamt 1,61 Milliarden Dollar.reuters
Die wöchentlichen Daten spiegelten breitere Monatstrends wider, die Morningstar identifizierte. Demnach nahmen langfristige US-Fonds im August zwar noch 100 Milliarden Dollar ein, es wurde jedoch eine deutliche Verschiebung hin zu inflationsabsichernden Strategien festgestellt. Fonds für kurzfristige Staatsanleihen verzeichneten ihren besten Monat seit März 2020, während Rohstofffonds 11 Milliarden Dollar einnahmen, ihr zweithöchstes monatliches Ergebnis aller Zeiten.morningstar
Gold- und Edelmetallfonds zogen im Wochenverlauf 1,17 Milliarden Dollar an, ihr neunter Zufluss in den letzten zehn Wochen. Anleger bevorzugten zudem Staatsanleihen und kurzfristige Schuldtitel, die 2,96 Milliarden bzw. 1,96 Milliarden Dollar anzogen, obwohl die Zuflüsse in globale Rentenfonds auf nur 855 Millionen Dollar zurückgingen – der schwächste Wert seit April. Hochzinsanleihenfonds verloren 3,85 Milliarden Dollar, da die Risikobereitschaft nachließ.reuters
Unter den Aktiensektoren zogen Technologie, Finanzen und zyklische Konsumgüter zusammen 3,87 Milliarden Dollar an, was die Zuflüsse in Sektorfonds auf ein Sechswochenhoch trieb.reuters
Bis Donnerstag erholte sich die Wall Street, als die Ölpreise fielen und die Inflationssorgen etwas linderten. Der S&P 500 und der Nasdaq Composite stiegen beide, wobei der technologielastige Index um etwa 1,7 % zulegte. Das Öl gab am Freitag den dritten Tag in Folge nach, inmitten der Hoffnung, dass Saudi-Arabien die durch Drohnenangriffe beschädigten Ölflüsse durch eine wichtige Pipeline teilweise wiederherstellen könnte, wie Bloomberg News berichtete.seekingalpha+1
Analysten der Deutschen Bank wiesen auf den global synchronisierten Straffungszyklus hin, nachdem die Europäische Zentralbank die Zinsen in der Vorwoche angehoben hatte und die Bank of Japan am Freitag die Zinsen auf ein 31-Jahres-Hoch anhob. Präsident Trump erklärte unterdessen gegenüber Axios, er stehe kurz vor einer Entscheidung darüber, ob er groß angelegte militärische Maßnahmen gegen den Iran wieder aufnehmen werde, was das geopolitische Risiko vor den Treffen der UN-Generalversammlung in der kommenden Woche erhöht hält.investing