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prnewswire+1prnewswire+1who+1Der Global Health Innovative Technology Fund hat am Mittwoch eine Investition von rund 140 Millionen Yen (862.000 US-Dollar) zur Entwicklung eines tragbaren Schnelltestsystems für die Ebolakrankheit angekündigt, während sich ein schwerer Ausbruch des Bundibugyo-Virus weiter in Zentralafrika ausbreitet.prnewswire+1
Das Projekt bringt die Osaka Metropolitan University, K.K. DNAFORM und das Nationale Institut für biomedizinische Forschung der Demokratischen Republik Kongo zusammen, um ein patientennahes Testsystem zu entwickeln, das gezielt auf den Bundibugyo-Virusstamm ausgerichtet ist. Die Investition deckt frühe Entwicklungsmeilensteine wie die Prototypenentwicklung und Leistungsvalidierung ab, während Vorbereitungen für die klinische Evaluierung in der DR Kongo laufen.prnewswire+3
Das Diagnosesystem nutzt die GenPad-Plattform von DNAFORM, ein tragbares, isothermisches Nukleinsäure-Amplifikationsgerät. Laut einer im Jahr 2025 in PubMed Central veröffentlichten Arbeit verwendet das GenPad-System die isothermische PCR, um spezifische Nukleinsäuresequenzen ohne den Bedarf an komplexer Laborausrüstung zu vervielfältigen. DNAFORM hat erklärt, dass das Unternehmen GenPad-Kartuschen zum Nachweis unbekannter Pathogene innerhalb von 40 Tagen nach Identifizierung entwickeln, herstellen und versenden kann.the-microbiologist+1
Die Investition erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Weltgesundheitsorganisation mit Stand vom 15. Juli kumuliert 2.124 bestätigte Fälle und 828 Todesfälle durch den Bundibugyo-Virusausbruch in der DR Kongo und Uganda meldet. Die WHO erklärte den im Mai 2026 begonnenen Ausbruch zu einem gesundheitlichen Notfall von internationaler Tragweite. Im Gegensatz zur Ebolakrankheit durch den Zaire-Stamm gibt es für die Bundibugyo-Virusinfektion keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifische Behandlung.afro.who+1
Der GHIT Fund hatte bereits im Juni beschlossen, einen Notfallrahmen zur Beschleunigung der Produktentwicklung für Diagnostika gegen Filovirus-Infektionen zu schaffen und Anträge außerhalb des regulären Zeitplans angenommen.link-j
Die Investition unterstützt die 100-Tage-Mission, die erstmals während der britischen G7-Präsidentschaft im Jahr 2021 ins Leben gerufen und später von den G20-Staaten gebilligt wurde. Sie setzt das Ziel, sichere und wirksame Diagnostika, Therapien und Impfstoffe innerhalb von 100 Tagen nach Identifizierung einer Pandemiendrohung bereitzustellen. Da die WHO diesen Ausbruch am 17. Mai zum Notfall erklärt hat, läuft die Zeit für dieses Ziel bereits ab.cepi+2