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globalbankingandfinance+1gov+1stocktitanGetty Images gab am Dienstag bekannt, dass es die geplante Fusion mit Shutterstock beenden wird, anstatt der britischen Regulierungsauflage nachzukommen, das gesamte Redaktionsgeschäft von Shutterstock zu veräußern. Damit endet der 3,7-Milliarden-Dollar-Deal, der seit Anfang 2025 in Arbeit war.globalbankingandfinance+2
Der Vorstand des Unternehmens beschloss einstimmig, den Fusionsvertrag nach einem zweiten verlängerten Enddatum am 6. Juli 2026 auslaufen zu lassen, sofern sich die Umstände vor dem 7. Juli nicht wesentlich ändern. Die Entscheidung folgt auf die am 15. Mai erteilte bedingte Genehmigung der britischen Competition and Markets Authority (CMA), die den Verkauf des globalen Redaktionsgeschäfts von Shutterstock – einschließlich Marken wie Shutterstock Editorial, Backgrid und Splash – als Voraussetzung für die Genehmigung forderte.gov+3
Die CMA war zu dem Schluss gekommen, dass die Fusion zwar weltweit keine Bedenken hinsichtlich Stock-Inhalten aufwerfen würde, jedoch den Wettbewerb bei redaktionellen Inhalten für britische Medienunternehmen verringern und zu höheren Preisen führen könnte. Der Vorstand von Getty entschied, die geforderte Veräußerung nicht weiter zu verfolgen, was das Ende der Transaktion bedeutete.stocktitan+2
Der Deal sah sich von Beginn an einer genauen Prüfung gegenüber. Die CMA lehnte die ersten Abhilfemaßnahmen von Getty während der Phase-1-Prüfung ab und verwies die Fusion im November 2025 an eine eingehende Phase-2-Untersuchung. Im Februar 2026 warnte die Regulierungsbehörde, dass der Zusammenschluss zu einer "erheblichen Verringerung des Wettbewerbs" auf den Märkten für redaktionelle Inhalte in Großbritannien führen könnte. Die CMA koordinierte die Prüfung zudem mit dem US-Justizministerium.pressgazette+3
Getty und Shutterstock hatten eine engere Abhilfemaßnahme vorgeschlagen – den Verkauf von nur Backgrid und Splash –, aber die CMA bestand letztlich auf der Veräußerung fast aller redaktionellen Aktivitäten von Shutterstock.pressgazette
Die Beendigung löst eine spezielle obligatorische Rückzahlung der vorrangig besicherten 10,500%-Schuldverschreibungen von Getty Images, Inc. mit Fälligkeit 2030 aus, wie es der im Oktober 2025 unterzeichnete Treuhandvertrag vorsieht. Der Vorstand von Getty erklärte zudem, er plane, einen Finanzberater zu beauftragen, um nach dem Scheitern der Transaktion strategische Finanzierungsalternativen zu prüfen.stocktitan