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theglobeandmail.com.ksbw.com.theglobeandmail.com.Die Außenminister der G20-Gruppe beendeten am Samstag, den 31. Oktober, zweitägige Gespräche in Atlanta ohne eine gemeinsame Erklärung oder Einigung zu den zentralen Fragen, vor denen die größten Volkswirtschaften der Welt stehen, berichtete Reuters via The Globe and Mail. Das Treffen offenbarte tiefe Gräben bezüglich der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Die Teilnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow stieß auf scharfen Widerspruch europäischer und kanadischer Vertreter, die argumentierten, dass seine Einbeziehung die russische Aggression normalisiere.theglobeandmail.com ## Wachsendes Interesse an Waffenruhe im Schwarzen Meer Auf einer abschließenden Pressekonferenz sagte US-Außenminister Marco Rubio, das internationale Interesse an einer begrenzten Waffenruhe im Schwarzen Meer, die Energie- und Getreidelieferungen aus Russland und der Ukraine schützen würde, nehme zu. Er fügte hinzu, dass Washington Vorschläge aus der Türkei und Indien prüfe, um den Getreidehandel wieder in Gang zu bringen, so Reuters. "Es löst nicht den Krieg, aber es löst zumindest einen spezifischen Aspekt davon", sagte Rubio. Er verteidigte die Einladung Lawrows mit dem Argument, dass der Krieg diplomatisch nicht ohne Gespräche mit Russland beendet werden könne, räumte jedoch ein, dass eine Einigung noch nicht in Sicht sei.theglobeandmail.com Die kanadische Außenministerin Anita Anand sagte, sie habe Lawrow während einer nicht-öffentlichen Sitzung direkt konfrontiert. Sie habe zudem mit ukrainischen und indischen Amtskollegen über eine Waffenruhe im Schwarzen Meer und ein Moratorium für Angriffe auf das ukrainische Stromnetz gesprochen. Ihrer Darstellung nach habe Russland keine Bereitschaft gezeigt, voranzukommen. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul forderte Moskau ebenfalls dazu auf, das ukrainische Angebot einer Waffenruhe "mit dem Schwarzen Meer beginnend" zu akzeptieren, berichtete AFP.scmp.com+1 ## Abgesagtes Foto und scharfe Wortgefechte Die Spannungen zeigten sich am Freitag, als Rubio das traditionelle Gruppenfoto absagte, nachdem mehrere europäische Vertreter damit gedroht hatten, es zu boykottieren, anstatt sich neben Lawrow ablichten zu lassen, berichtete die Associated Press. "Ich bin nicht der Einzige, der nicht mit Lawrow fotografiert werden möchte", sagte der polnische Außenminister Radosław Sikorski. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warf Lawrow vor, "viele Lügen" zu verbreiten. Lawrow kritisierte seinerseits den aus seiner Sicht "arroganten Boykott" der Europäer und lobte die Trump-Regierung für den Dialog mit Moskau. Er betonte zudem, dass sich die Position Moskaus zur Ukraine nicht geändert habe.ksbw.com+1 ## Iran, Südafrika und der Gipfel in Miami Weitere Streitpunkte belasteten das Treffen. Dazu gehörten der amerikanisch-israelische Krieg gegen den Iran, der die Kraftstoffpreise in die Höhe getrieben hat, sowie die Entscheidung Washingtons, Südafrika, ein Gründungsmitglied der G20, nicht einzuladen, berichtete die AP. Die australische Außenministerin Penny Wong warnte, dass die Auswirkungen der Kriege auf Kraftstoff- und Transportkosten die sozialen Unruhen in Europa weiter anheizen würden.afr.com+1 Rubio sagte, er habe kurz mit Lawrow über ein mögliches Treffen zwischen Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen, entweder beim APEC-Treffen im nächsten Monat oder beim G20-Gipfel in Trumps Doral-Resort in Miami im Dezember. Er fügte hinzu, dass Putin seine Teilnahme noch nicht fest zugesagt habe.theglobeandmail.com